Hallo Max und Richard, > On Mon, Nov 06, 2017 at 10:13:54PM +0900, Max wrote: >> On 2017년 11월 06일 20:19, Richard wrote: >>> On Sat, Nov 04, 2017 at 09:11:34PM +0100, Markus wrote: >>> >>>> 4. Wenn jemand lokale Namen in anderen Schriftsystemen abbildet, >>>> damit Menschen die die ursprünglichen Schrift nicht lesen können, >>>> wenigstens den Namen lautmalerisch nachbilden können, >>>> dann macht das m.E. Sinn. >>> >>> gibt es schon einen Sprachcode für "phonetic"? Wobei es davon auch viele >>> Varianten gibt. >>> In vielen Fällen gibt es sogar eine offizielle phonetische Transkription, >>> die sollte man bestimmt eintragen.
Eine Lautschrift ist für OSM m.E. viel zu komplex, und bei den Benutzern nicht verbreitet. Wikipedia verwendet das int. phonetische Alphabeth: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Phonetisches_Alphabet Aber vielleicht kennen die Sprach-/Kommunikationswissenschaftler ja noch eine geeignetere Methode, um Ortsnamen für Menschen, denen andere Schriftsysteme vertraut sind, verständlich zu machen? >> Wie ist denn die Aussprache von Zürich beispielsweise? Zürich, Zürichsee, Zürcher Geschnetzeltes) >> Soll hier das Hochdeutsche in Lautschrift gesetzt werden, Ja, immer die offizielle (Landes-)Sprache. >> oder Schwizerdütsch? Nein, Dialekte sind da nicht geeignet (Züri, Zürisee, Zürigschnätzlets). >> Das riecht eher nach einer Aufgabe für wikidata als für OSM. Ja, WD ist hier ein mächtiges Werkzeug. (das m.W. noch ungelöste Problem sind die bei OSM instabilen Geo-IDs) > ich neige eher dazu, nur die "offiziellen" Transkriptionen händisch > einzutragen Hast Du da mal ein paar Beispiele? > dann würde sich das Beispiel "Zürich" wahrscheinlich erübrigen. Ja, Zürich heisst Zürich - in allen Sprachen :-) Aber die Araber, Chinesen, Griechen, Russen, etc. werden den Namen in anderen Zeichen abbilden. Um Verständlichkeit zu ermöglichen, sollten wir Ortsnamen auf der Karte wahlweise in zwei Schritsystemen anzeigen können. > Wo keine offizielle oder weitgehend anerkannte Transkription existiert > sollte man das den Maschinen überlassen. Ja, transkribieren können Maschinen besser. Aber "buchstabengenaues Umschreiben" nützt m.E. wenig für die Verständlichkeit (wohl aber bei der Systematik, aber die ist eher ein WD-/WP-Thema) > ein schlichtes ":de" für den riesigen und recht vielfältigen Sprachraum > eher ungenügend Ein deutschsprachiger Ort in CH wird so geschrieben und genannt wie er in CH heisst. Gleiches gilt für deutschsprachige Orte in AT und DE. Ein französischsprachiger Ort in FR wird ebenfalls so geschrieben, wie er in der Landessprache in FR heisst. Zweisprachige Orte, bei denen zwei Namen auf dem Ortsschild stehen, werden genau so genannt (z.B. Biel-Bienne). > Gibt es sowas wie de_CH, de_DE, de_IT? Schwizerdütsch ist vielleicht eine > eigene Sprachenfamilie? Dialekte und deren Varianten gehören m.E. nicht in OSM. Ausser eindeutige und offizielle Schreibweisen in "name_local" z.B. "Züri" bei Zürich. Mit herzlichem Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

