Dimitri Junker <[email protected]> writes: > Und die oft genannten Verätze an einer Kreuzung sind auch nicht > unbedingt so interessant.
Im gegenteil, diese dinge sind sehr interessant. Wenn man nämlich zwecks querung (sic!) auf einmal mit den fußgängern gleichgeschaltet wird und womöglich gar nicht dorthin kommt, wo man hin will (z.b. nach links abbiegen), dann kann man rechtzeitig auf die fahrbahn fahren. Und wenn solche unmöglichen radverkehrseinrichtungen in kurzen abständen vorkommen, dann bleibt man besser gleich auf der fahrbahn; denn alles andere ist schlicht nicht zumutbar. > Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich irgendwann 10m vor der Kreuzung > per Fahrrad ankomme und verwirrt auf mein Navi schaue um zu sehen, daß > der Fahrradweg 2m nach rechts schwenkt. Andersrum wird ein schuh draus: autofahrer können nur dann sinnvoll gewarnt werden, wenn alle kreuzungspunkte mit radwegen eingetragen sind und die navi-software für radfahrer kann den radfahrer rechtzeitig auf die straße leiten, wenn solche überkomplexen radverkehrseinrichtungen zu erwarten sind. Dabei kommt es nicht darauf an, all diese kreuzungspunkte cm-genau einzutragen, sondern den (un-)logischen verlauf abzubilden. > In einer sehr hohen Zoomstufe könnten Renderer automatisch Fahrradwege > zeichnen. Du scheinst nicht im alttag mit dem rad unterwegs zu sein. Du scheinst nicht zu wissen, dass jeder radweg anders ist und dass da mit automatisch zeichnen nichts getan ist. Und alles in zusatztags zu straßen-highways unterzubringen, ist nicht praktikabel. Wenn dich der "ganze kram" beim rendern stört, dann lass ein präprozessor über die daten laufen, der "nahe" radwege in zusatztags zu highways ummodelt. Dass man mit dem derzeitigen "wust" durchaus fahrradtaugliche karten erzeugen kann, belegt die CycleMap. -- Karl Eichwalder _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

