Frederik Ramm schrieb: > Ich bin ueberzeugt: Zu weltweit einheitlichen Standards wird es in OSM > nie kommen, es ist also sinnvoll, sich zu ueberlegen, wie das Projekt > damit umgehen kann. Nicht sinnvoll ist, sich zu ueberlegen, wie man es > schaffen koennte, weltweit einheitliche Standards einzufuehren; das ist > ein Holzweg, mit dem andere gern ihre Zeit verschwenden duerfen, ich > werde das aber nicht tun.
Ich kann mich nicht erinnern, daß du jemals wirklich "Zeit verschwendet hast" in irgendeiner Form einheitliche Standards einzuführen. Im Gegenteil hast du jede Menge "Zeit drauf verschwendet", diese Standards aktiv zu *verhindern* oder den Leuten einzureden, daß diese schädlich sind (das Wort "Kulturimperialismus" fällt hier nicht zum ersten mal). Gestern abend auf dem NFE-Treffen waren genau diese (doppelten) Standards das Thema. Die Aussage war z.B. bei den Fußwegen sehr einhellig: "Solange es keine Einheit darüber gibt wie das getaggt werden muß, mappe ich Fußwege garnicht mehr. Ich mache mir die Arbeit doch nicht mehrfach". Es geht hier also überhaupt nicht um die Softwareschreiber - die werden da schon irgendwie mit klarkommen. Es geht um die allermeisten Mapper - diese mit drei oder mehr Varianten zu konfrontieren ist nämlich *sehr* kontraproduktiv! Jetzt die Regeln der verschiedenen Kirchen (das trifft es meiner Meinung nach besser als Schulen), also z.B. die "Wegeeinigkeitskirche" und die "Kirche der eiligen der letzten Wege" jeweils unreflektiert weiter zu zementieren hilft uns - nichts! Dann haben wir vielleicht erstmal etwas mehr Ruhe auf der Liste aber die eigentlichen Probleme nicht ansatzweise gelöst. Der Mapper weiß immer noch nicht, was er tun soll und ärgert sich, wenn später jemand "sein Werk ketzerisch verfälscht". Was wir brauchen sind gute Ideen wie wir uns weiter annähern können, nicht wie wir uns weiter aufspalten. Gruß, ULFL _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

