-------- Original-Nachricht -------- > Datum: Fri, 26 Jun 2009 09:44:50 +0200 > Von: Bernd Wurst <[email protected]> > An: Openstreetmap allgemeines in Deutsch <[email protected]> > Betreff: Re: [Talk-de] Weg mit den Map Features (war: was ist ein footway?)
> Jeder Mapper hat eine Anwendung (oder mehrere) im Kopf, die er gerne mit > OSM-Daten machen oder benutzen würde. Das ist ja gut so, aber der Beschreibungsansatz soll ihn ja nur ein wenig dazu leiten, dass seine Daten moeglichst allgemein eingesetzt werden koennen und nicht nur fuer die Anwendung, die er im Kopf hat. Das ist der Sinn der Modellierung, ein Geruest fuer alle zu schaffen. > > Wenn ein Beschreibungsansatz nach mehereren Jahren > > evolutionaerer Entwicklung nicht sauber zwischen > > Wegezustand und Zugangsbeschraenkung unterscheiden kann > > und es dafuer verschiedene 'Schulen' braucht, ist das > > ein Trauerspiel und das ist relevant. > > Dieser Zwang zu "sauberer Unterscheidung" ist jetzt eine Erfindung von > dir, oder? Nein, es ist ein simpler Grundsatz, den jeder einfach nachvollziehen kann. Ich kann eine Zugangsbeschraenkung jeder Art an jede Strasse, jeden Weg stellen. Es gibt keine zwingende Verbindung zwischen beiden, ein Radweg kann besser ausgebaut sein als eine Gemeindestrasse. > Andere brauchen diese Unterscheidung nicht. Andere diskutieren jahrelang ziemlich erfolglos ueber eine Methode, die Sachen zusammenpacken will, die nicht zusammenpassen. > Aktuell verfügbare > kommerzielle Karten (und die meisten werden diese Karten irgendwo als > Referenz sehen) haben diese Unterscheidung und ein nicht ganz kleiner > Teil der Wege sind *falsch* klassifiziert. Du glaubst nur was du siehst, oder das 'Google Maps ist die Welt' Verstaendnis? Klar sehen die Modelle der kommerziellen Erfasser diese Trennung vor, aber Google Maps nimmt einfach eine Kategorie und verteilt sie unters Volk. Die Router bekommen etwas mehr zu sehen. Immerhin hab ich schon lange vor OSM eine Echtzeitvisualisierung fuer GDF geschrieben, mit der sich die Modi umschalten lassen. > OSM baut auf Interpretation und Gefühl der Mapper. Jeder kann selbst > entscheiden, ob er (aus welchem Grund auch immer) auf einem Weg mit > Auto/Fahrrad/Motorrad fahren würde oder nicht. Schoen fuer den Mapper, der weiss warum er etwas wie eintraegt, wenns alle anderen auch wissen wuerden waers noch etwas schoener ;) > Die Programmierer von Routing-Anwendungen können sich entscheiden: Er kann sich auf einen Gefuehlsalgorithmus verlassen oder auf kommerzielle Daten, die viel besser sind als viele hier glauben machen wollen, flaechendeckend in einer Mindestqualitaet verfuegbar sind und ein Attributsmodell verwenden, das gut und sicher umsetzbar ist. Bei der Fleachendeckung holt OSM auf, bei der Modellierung stagnierts bzw. gehts eher zurueck, siehe Freds Bemerkungen. > Es ist für Theoretiker ... Sorry, ich bin Praktiker, egal obs um GDF, shape oder OSM geht. Gruesse Hubert -- GRATIS für alle GMX-Mitglieder: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://portal.gmx.net/de/go/maxdome01 _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

