On 10.12.20 15:09, Stefan Tauner wrote:
Welchen Nachteil siehst du, wenn wir solche Fälle mit permissive taggen?
Für den Anwender eher keine Nachteile. Aber man öffnet damit Pandoras Büchse. Wenn hier ein Weg, auf dem kein Verbot angeschrieben ist, als permissive getaggt werden soll, weil er auf Privatgrund liegt, müssten wir konsequenterweise alle anderen Wege auf Privatgrund genauso taggen. Vom Trampelpfad auf einer Wiese bis zum Weg durch eine Wohnhausanlage.

Privat hat übrigens 2 Bedeutungen: Zum einen die Besitz- und Eigentumsverhältnisse, zum anderen die Privatsphäre. Ein Grundstück kann in Privateigentum stehen, aber trotzdem frei zugänglich sein (Wald, Wiese...). Ein Schrebergarten ist vielleicht Gemeindeeigentum, aber der Pächter liegt dort nackt am Swimmingpool und verlässt sich darauf, dass keiner übern Zaun steigt.

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