PPete schrieb:
Letztendlich bleibt die Eigenverantwortlichkeit das man sich vor so einer alpinen Tour über geeignetes Kartenmaterial informiert. Und zweitens muss man sich ev. als Kartenanbieter auch fragen ob ich wirklich jedes hochalpine Steiglein aus den OSM-Daten in meine Karte einzeichne, wenn diese darin nicht von gewöhnlichen, gefahrlosen Wanderwegerl unterscheidbar sind.
Ja, OSM ist nur eine Datenbank von Dingen, die in der Natur so da sind. Welche Karten man daraus macht, muss man sich sicher überlegen. Aber noch mehr, wenn man eine Bergtour macht (oder auch sonst wo unterwegs ist), dann muss man sich vernünftig vorbereiten und schauen, was da wirklich los ist, denn keine Karte ist perfekt. Und man muss sich besonders an lokale Beschilderungen und Markierungen halten, und wenn man keine findet, muss man genau wissen, was man tut, und sich nicht auf irgendeine Online-Quelle welcher Art auch immer verlassen. Wer das nicht tut, dem bin ich vergönnt, dass er einen Bergrettungseinsatz voll bezahlen muss und ihm jede Versicherung auch aussteigt, und es finanziell wirklich weh tut. Körperlichen Schaden wünsche ich niemanden, aber auch damit muss man rechnen, wenn man sich nicht vernünftig informiert und "blind" irgendwelchen automatischen bzw. online gefundenen Quellen folgt.
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