Hallo zusammen, Am 03.11.2016 um 13:10 schrieb Franz Seidl: > Ich gestehe: Ich habe ein Problem mit Autoritäten. Speziell solchen, die > ich nicht in diese Rolle eingeladen habe. Wahrscheinlich habe ich als > Fellow an der Peripherie und in der Diaspora, der noch nicht lange dabei > ist, eine andere (falsche?) Vorstellung vom Verhältnis zwischen Fellows > und e.V./Kernteam. Ich sehe das so: Mein Hauptbeitrag ist eine > bescheidene aber regelmäßige Spende. Diese Spende erfolgt, damit > bestimmte Themen voran gebracht werden. In der Hauptsache finanziert sie > die Frühstücksbrötchen der Leute, die dieses Voranbringen hoffentlich > besorgen. > Nun kommt Erik: "Fellows, singt Hallelujah denn wir haben unsere Zeit > (und damit euer Geld) benutzt, euch Regeln zu geben!". > Mein erster Gedanke: "Du hast mir überhaupt nichts vorzuschreiben!" > Mein zweiter Gedanke: "Die sprechen *mir* das Misstrauen aus. Wie kommen > die darauf mir zu unterstellen, ich bräuchte eine schriftliche > Einweisung in gutes Benehmen?" > Mein dritter Gedanke: "Moooment, das habt ihr in eurer Freizeit gemacht, > oder? Fixt mal eure Freund-Feind-Erkennung und geht jagen!"
Ich möchte direkt hier einhaken: Nicht "die" haben etwas entschieden, sondern es wird diskutiert, ob die Community der FSFE bestimmte, eigentlich selbstverständliche, Regeln explizit anerkennt. > Mein vierter Gedanke: "Wozu soll der CoC gut sein? Die, die ihn > bräuchten, werden ihn nicht lesen oder im entscheidenden Moment > verdrängen (Stichwort: Keyboard Tourette). Die, die ihn lesen, hätten > sich auch so benommen." CoCs sollen zeigen, dass es der Community nicht wurscht ist, wie du dich benimmst. Explicit is better than implicit. [0] Viele Grüße Michael [0] Zen of Python: https://www.python.org/dev/peps/pep-0020/ Vieles davon passt aber auch auf viele andere Dinge, finde ich.
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