Hallo Mitlesende, Markus Hiereth schrieb am 11. Januar 2017 um 10:32
> Da sind wir jetzt an unserem technischen Kenntnishorizont > angelangt. > > So weit ich weiÃ, geht es bei Virtualisierung darum, in einem > Betriebssystem ein anderes laufen lassen zu können; dieses und seine > Daten liegen als Speicherabbild (Das Abbild einer Partition ist auch > möglich, daher würde ich allgemein bleiben und das Wort "Laufwerk" > nicht einfügen.) vor. Mir widerstrebt auch die Ãbernahme des > schwammigen Wortes "Migration". Nicht sie, "die Migration" benötigt > etwas, sondern Benutzer/Gäste, die neben den eigenen auch über die in > einem Speicherabbild enthaltenen Daten verfügen wollen, benötigen > etwas. > > Vielleicht kann hier ein Eingeweihter etwas dazu schreiben. einen solchen habe ich jetzt angeschrieben, sein Mailkontakt taucht im Kopf der Ãbersetzung der Meldungen von libvirt auf. https://raw.githubusercontent.com/libvirt/libvirt/master/po/de.po Die Ãbersetzungen in dieser po-Datei habe ich mir mittlerweile auch angesehen. Ich ziehe als Schlüsse daraus, dass die Begriffe "guest" und "migration" Ursache der Ãbersetzungsprobleme sind. a) "guest" scheint jener Computer zu sein, dem libvirt es ermöglicht, System und Daten auf dem Speichermedium eines anderen Computers, dem "host", zum Leben zu erwecken. "guest" erzeugt hier Verwirrung, weil es im Kontext unserer debconf-Vorlage um wirkliche Benutzer und Gruppen geht und "Gast" eine Gruppenidentität sein könnte. b) "migration" scheint nichts zu sein, das Benutzer eines "guest"-Computers zu tun. Die Verwendung dieses Wortes verwirrt, weil es an eine zusätzliche Funktion denken lässt. Tatsächlich kpnnte simpel der Datenverkehr zwischen den zwei Rechnern gemeint sein, also etwas für die "Virtualisierung" grundlegendes. Viele GrüÃe Markus