Hallo Michael,
die Fluid-Variablen habe ich in meinen letzten Aufsetzungen nie benutzt.
TypoScript übergebe ich direkt an das f:cObject, was auch den Vorteil
hat, dass man sogar im Fluid Parameter an das TypoScript übergeben kann.
lib.meineZweiteVariable = TEXT
lib.meineZweiteVariable.data = field:super
<f:cObject typoscriptObjectPath="lib.meineZweiteVariable" arguments="{super: 'Hallo
Welt(ungetestet)'}"/>
https://stmllr.net/blog/combining-fluid-viewhelpers-and-typoscript-in-typo3-5-basic-examples/
Zur Performance: Ich rechne über'm dicken Daumen geschätzt mit 80 bis
150ms pro Partialaufruf. Solange die Zahl der Partials pro Seite gut
unter 50 bleibt, ziehe ich den systematischen Aufbau der Fluid-Templates
dem TypoScript-Gefrickel vor, selbst wenn das Typoscript um einiges
schneller ist. Droht die Zahl der Partialaufrufe pro Seitenaufruf auf
über 50 zu steigen, ist zu überlegen, ob man nicht mit einem eigenen
Service die Daten direkter zusammenstellt oder ob man nicht eine
Extension mit geeigneten Datenstrukturen anlegt. In diesem Fall ist
eigenständiges Programmieren meist performanter als die TypoScript-Lösung.
Ein Fall, in welchem ich noch regelmäßig Typoscript verwende, ist bei
den Menüs. Das aber auch nur, weil ich noch keine Idee gefunden habe,
wie ich ein Menü-Object an ein Fluid-Template übergeben kann, bzw. wie
ich einfach in einer Extension ein Repository/Controller-Konstrukt für
das Model "pages" oder das Modell 'tt_content' erstellen kann.
Ein weiterer Fall, in welchen ich gern auf das TypoScript zurückgreife,
ist bei einfachen Abfragen an Tabellen oder bei der Übergabe von Konstanten.
Bei der Wahl zwischen TypoScript und Fluid-Templates ist die Frage nach
der Performance eher kontraproduktiv. Wichtigere Kriterien sind meines
Erachtens Übersichtlichkeit, Lesbarkeit und natürliche Datenstrukturen
Mit besten Grüßen
Dieter
Am 11.03.2016 um 21:03 schrieb Renzo Bauen:
Hallo Nicole
ich meine, Michael spricht hier die unterschiedlichen Arten, wie Inhalte
ins zur Anzeige gebracht werden können an.
1. mit einer Variablen, etwa so:
page = PAGE
page.10 = FLUIDTEMPLATE
page.10 {
...
variables {
meineVariable = TEXT
meineVariable.value = Hello World
oder
2. im Fluidtemplate durch einen Zugriff auf Typoscript, etwa so:
im TS:
lib.meineZweiteVariable = TEXT
lib.meineZweiteVariable.value = Hello World
in Fluid:
<f:cObject typoscriptObjectPath="lib.meineZweiteVariable" />
Und die Frage ist, welche Methode die schnellere ist. Zumal man ja bei
der Verwendung von Partials bei der ersten Methode die Variable vom
Template ans Partial übergeben muss, was ja auch noch einen gewissen
Aufwand bingen könnte.
Ich selber habe da keine Präverenzen und ich meine auch, dass es wohl
nicht so darauf ankommt. Aber Messungen habe ich keine gemacht.
Beste Grüsse, Renzo
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