-------- Original-Nachricht -------- > Datum: Sat, 27 Jun 2009 00:49:14 +0200 > Von: Christoph Eckert <[email protected]> > An: Openstreetmap allgemeines in Deutsch <[email protected]> > Betreff: Re: [Talk-de] weltweit einheitliche Regeln bei den kommerziellen > (war: Weg mit den Map Features)
> mit all den Problemen, die sie damit haben. Die wären? Jeder kann sich das erweiterte shape-format ansehen, mit dem die AND-Daten importiert wurden. Simple Tabellen, die die Strassen, Flächen und POIs genauer abbilden als OSM das mit seinem ausgefransten Modell hinbekommt. Keine Fragmentierung in winzige Fuzzelabschnitte, keine Vermischung von unabheangigen Dingen. Dabei ist shape wirklich nicht das gelbe vom Ei, das ginge viel besser. Aber OSM kopiert ja lieber GoogleMaps statt dass man sich mal mit den Hintergruenden beschaeftigt. Ein weltweites Modell ist kein echtes Problem, wenn man die wirklichen Gemeinsamkeiten heraussucht und nur die Unterschiede unterschiedlich mappt. > Sie schaffen nämlich eine Art > Imperialismus, indem sie die ganze Welt in eine Schablone zu pressen > suchen. Kommen da 68iger Gefuehle auf? Wie waers mit OSM-Studentenrevolten und SitIns vor den imperialistischen Konzernzentralen? SCNR > Lokale Eigenheiten, die wir abbilden können, werden ignoriert. Werd doch mal konkret - was geht mit den klassischen Modellen nicht? Kennst du die internen Datenbanken der Hersteller und deren Erfassungsmodelle oder wird wieder nur um die Hülle namens GoogleMaps diskutiert? > Was beim > Routing schon mal zu lustigen Ergebnissen führt, weil die > Wegeklassifizierung > in den Staaten schonmal anders aussehen kann als anderswo. Und bei OSM fuehrts nicht manchmal zu 'lustigen Ergebnissen'? Ich kann mit OSM nach wie vor keine Visualisierung machen, mit der ich dynamisch zwischen Zustand und verkehrlicher Bedeutung umschalten kann - mit anderen Datensätzen kann ichs. Und erst dann sehe ich, was ich derzeit nicht sauber in OSM eintragen kann, weil diese Klassifizierung das nicht zulässt. Secondary ist secondary und ist eine Staatsstrasse und hat geteert mit Mittelstreifen zu sein. _Damit_ kann man natürlich _keine_ lokalen Gegebenheiten abbilden. Dabei ist die urprüngliche englische Liste hier erstaunlich pragmatisch. Auf 'verbindet groessere Orte' liegt die Betonung und 'Klasse X in GB' ist das Beispiel dazu. Verbindet groessere Orte kann ich auf der ganzen Welt problemlos anwenden, Staatsstrasse eben nur in D-Land. Was von Anfang an gefehlt hat, ist eine davon unabhängige Klassifizierung des Ausbaus in etwa: Mehrstreifig Kreuzungsfrei (Autobahnaehnlich) Breite Strasse mit gutem Belag, begradigt (Teer, etc.) Mittelbreite Strasse mit Mittelstreifen und Belag Schmale Strasse mit Gegenverkehrsmöglichkeit und Belag Schmale Strasse ohne Gegenverkehrsmöglichkeit und Belag Breite Piste (wie track mit entsprechendem grade) Schmale Piste Piste ohne Befestigung Schmaler befestigter Weg (unter Fz-Breite) Schmaler unbefestigter Weg Trampelpfad Ein guter Editor wuerde mir dann anbieten, dass ich die Zuordnung von üblichen Verbidungsklassen zu den üblichen Ausbauzuständen so zuordne, dass es zu 90% passt und automatisch zugeordnet werden kann. Vorbereitete Länderschemen machen es noch einfacher. Die verbleibenden 10%, bei denen der Mapper eingreifen muss, weils eben nicht passt, machen den Datensatz dann viel genauer. Das sieht dann eben in Afrika anders aus als in Europa, ohne dass ich ein eigenes Modell für Afrika entwerfen muss. So, und jetzt noch ein paar passende Zusatzattribute wie Spuranzahl oder Klettersteigschwierigkeitsgrad oder Staubpistenbreite dazu und fertig ist das internationale Schema. Gruesse Hubert -- GRATIS für alle GMX-Mitglieder: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://portal.gmx.net/de/go/maxdome01 _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

