Hola, On Mon, Oct 22, 2018 at 07:30:33AM +0200, "Christian Müller" wrote: > Prinzipiell +1, es ist aber auch eine Frage gegen (anhand) welche(r) > Auflösung gemappt wird. Wenn Alleebäume, Graben und Bankette nicht > auf einem Luftbild zu erkennen sind und außerdem _keine_ Vorort- > Besichtigung stattfand, dann ist es _nach dieser Quellenlage_ > nicht falsch, diese Objekte zu unterschlagen. > Eine ungenaue Ackergrenze ist in diesem Fall besser, als gar keine.
Aeh ja - nein - Wenn dein Luftbild so schlecht ist das du das nicht erkennen kannst solltest du besser nichts einzeichnen oder? Dann sind das keine Fakten sondern glauben, meinen, hoffen und das widerspricht den "Good mapping practices" das zu mappen was "on the ground" ist oder? Also ich habe großflächig auch schon Straßen entfernt weil es keine Straßen sondern Bäche/Flüsse waren - nur so viel zu "schonmal irgendwas eintragen". Wenn man es nicht eindeutig identifizieren kann - lassen. Note setzen - Muss on the ground gelöst werden oder vielleicht sind die nächsten Luftbilder belaubt/unbelaubt und dann sieht man es oder so ähnlich. Ich könnte da ein Buch drüber schreiben was mapper in Luftbildern alles meinen zu Erkennen. Gerne genommen immer wieder "landuse=forest" entlang der Straße dabei waren auf der einen Seite nur die Schatten. Das ein Baum 1/2 Durchmesser der Krone an Überhang über ein anderes Element hat ist auch 90% der Mapper völlig unbekannt - Da ist der Kronenumfang ist dann der Forest ... *soifz*. Völlig ausser Acht gelassen wird auch das 98% der Grundstücksgrenzen gerade sind - Da wird dann um jeden Zweig drumherum gemalt. > Sollen diese temporären bzw. groben Datenstände vermieden werden, > dann wäre eine Regel aufzustellen, nach der nur Daten in OSM einge- > tragen werden dürfen, die mit einem Fehler <= eps der Realität > entsprechen. Solche eine Regel gibt es m.W. für/in OSM nicht. > Natürlich ließe sich mit ein paar Grund_annahmen_ über die Topologie > auch eine Ackergrenze _konstruieren_ die neben der Straße liegt, ob- > wohl kein genaues Luftbild zum Tracen vorliegt, aber das kann im > Zweifel die Realität genau so schlecht approximieren bzw. annähern, > wie das Verkleben, das in Gebieten mit schlechten oder gar keinen > Luftbildern nunmal einfach und bequem ist, selbst wenn ein Fehler > "eps" später bei geänderter Datenlage sichtbar wird. Es ist nur für den Ersteinträger Bequem - Das ist das Grundproblem. Alle die danach kommen und was korrigieren Fluchen. Dann unglued man einen Node an einer Kreuzung und hat mit einem mal 4 Flächen und 4 Straßen und auf jedem Ecknode ist dann noch ein traffic light. Dann ziehen man die auseinander und löscht auf den Areas das traffic light und merged die Straßen wieder (Oder man vergisst das und wir haben routingprobleme). Dann sieht das natürlich total bescheiden aus weil der mapper auf den wegen alle 5 Meter einen Node hat um die Hauseinfahrten anzuschliessen also robbe ich jeder Straße hinterher und ungluee alle 5 meter einen Node und sortiere die 8 Objekte dahin wo wie hin gehören. Nach 15 Minuten möchte ich dann meine Streitaxt auspacken. Wenn man dann eine Straße durch hat die mal irgendwann gerade war dann sieht die als hätte jemand seinen GPX track stumpf übernommen. Also nochmal alle nodes selektieren und mit "l" in eine Reihe bringen. Und dann kann man so 60% der Nodes löschen die mit einem mal überflüssig werden. Denn Areas gewinnen durch das verkleben deutlich an Nodes - Ich habe das mal statistisch versucht zu erfassen und das war so eine Nummer mit +200% oder so. Das sind keine Nodes die umsonst sind - Aber nodes die nutzlos in der Fläche sind weil es nur für die Straße relevant wäre. Die alternative wenn es schneller gehen soll (Die aber den good mapping practices widerspricht weil es die historie kaputt macht. landuses löschen und neu eintragen. Dauert nur einen Bruchteil der Zeit. Einen Teil der historie kann man erhalten wenn man ERST neu einträgt auf evtl nutzbaren alten nodes und dann den alten landuse löscht. Dann bleiben die Nodes zumindest erhalten. Kann man auch gleich nutzen um den landuse zu verkleinern. > Die Bewertung, ob etwas sachlich falsch ist, hängt also unmittel- > bar an der Verfügbarkeit entsprechender Information zum Abgleich. > Das ist der Wikipedia sehr ähnlich: Oft als Tertiärquelle be- > nannt, kann die wiedergegebene Datenqualität nicht besser sein, > als das, was sekundärquellenhaft den Autoren (und auch den Ad- > mins ..) zur Verfügung stand. Ziehen des Landuses bis zum verkleben an die Straße ist IMMER falsch - Die Frage ist nur wie groß der Fehler ist. Es gibt im Josm oben eine Skala und wenn ich da sehe das die beiden Nodes zwischen Straße und Acker nur 20cm nebeneinander liegen (Man kann einfach mal die beiden Nodes schnell in die Ecke oben schieben dann sieht man das ja) dann weiss ich das ist gelogen weil da kein Auto drauf passt auf die "Straße". Dafür brauche ich nichtmal ein Luftbild. Einfache Approximation - Street/Lane attribute view im Josm an machen und die lanes setzen (Und shoulder, sidewalk, cycleway) dann hat man mal einen Anhalt wie Breit es denn sein wird so in etwa. Und wenn dann der landuse mitten auf der "virtuellen" Straße liegt dann sollte jeder mal nachdenken. Und wenn man nicht erkennt ob das 1 oder 2 lanes sind dann sollte man da lieber von den Ortophotos nichts nutzen. > In D ist das aufgrund sehr guter Auflösung der Orthofotos weniger > relevant, aber in anderen Gebieten sieht es eben anders aus. Selbst > wer einen Anschluss mit geringer Bandbreite hat, ist evtl. auch > hierzulande nicht bereit auf eine hochauflösende Orthofoto-Quelle > zurückzugreifen, obwohl sie zur Verfügung stünde. Exakt - Vor dem ganzen Open Data/Deutschlandlizenz 2.0 Thema waren wir in NRW mit 10cm Bodenauflösung unterwegs. Jetzt über ESRI sinds in meinem Kreis noch vermutlich 20cm. Es reicht um Gullideckel, Straßenlaternen, Zäune, Fahrbahnmarkierungen etc sauber zu erkennen. Auch Bewuchsgrenzen an der Bankette sind sauber zu erkennen. Also muss mir hier keiner Erzählen das man den Acker bis zur Straße ziehen "musste" ... Und ich selber habe DSL Light mit 384KBit/s zu hause - Ich weiss was lange warten auf Ortophotos heisst. (Für Leute mit VDSL, Glas etc zu Hause - Das ist so wie das E im Handy oben in der Ecke wenn das twittern nicht mehr geht) Flo -- Florian Lohoff [email protected] UTF-8 Test: The 🐈 ran after a 🐁, but the 🐁 ran away
signature.asc
Description: PGP signature
_______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

