On 07/27/2013 02:00 PM, Mark Obrembalski wrote:
Verstehe ich den Vorschlag richtig, dass der einzige in öffentlich
zugänglichen Abfragen (planet file, Objektbrowser, Chronik, Abfragen
über die diversen APIs etc.) erkennbare Unterschied darin bestünde, dass
als Bearbeiter nicht mehr der vom jeweiligen Benutzer gewählte Name,
sondern eine zufällig erzeugte, aber für jeden Benutzer feste
Zeichenkette angezeigt würde?

In dem Fall bin ich für die Änderung, denn sie würde vermeiden, dass
jemand durch die Wahl eines "sprechenden" Benutzernamens unwissentlich
oder unbedacht persönliche Daten veröffentlicht.

Das fällt aber schon unter allgemeine Lebensfähigkeit im Internet, dass man weiß, dass Accountnamen (zumindest halb)öffentlich sichtbar sind. Wenn es daran schon scheitert, dann sollte einem der Vormund doch bitte gleich den Stecker zum Internet ziehen. Wenn man sich in einem beliebigen Internetprojekt seinen Realnamen gibt, aber gleichzeitig nicht will, dass jemand rausfindet wer man ist, dann ist das ähnlich intelligent wie seine Adresse an den Wohnungsschlüssel zu hängen, mit der Bitte der Finder möge ihn doch abgeben, oder den Pincode zur Bankkarte dazu zu schreiben.

Wenn ich im Restaurantportal xy unter meinem Realnamen Restaurantbewertungen abgeb, dann kann auch jeder nachvollziehen wo ich war. Dasselbe ist, wenn ich im Urlaub die Pizzeria beim Hotel eintrage.

Wenn der User schon zu dieser einfachen Schlussfolgerung nicht in der Lage ist, dann sollte man ihm tatsächlich den Internetstecker zu seiner eigenen Sicherheit ziehen.

Norbert

PS: Und wenn der User das nicht will, dann kann er ganz anonym immer noch das "Add a note"-Tool verwenden und dort schreiben, dass Lokal xy fehlt. Da weiß dann keiner mehr von wem das kommt und die NSA wird den User niemals nicht finden.


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