Hallo Mark,
danke für die Ergänzungen und Nachfragen:
wäre folgendes denn technisch möglich:
Wir machen zwei getrennte DBs:
a) für Geodaten
b) für Benutzerdaten
b) ist für Dritte nicht zugänglich
a) enthält nur die ID aus b)
Verstehe ich den Vorschlag richtig, dass der einzige in öffentlich
zugänglichen Abfragen (planet file, Objektbrowser, Chronik, Abfragen
über die diversen APIs etc.) erkennbare Unterschied darin bestünde, dass
als Bearbeiter nicht mehr der vom jeweiligen Benutzer gewählte Name,
sondern eine zufällig erzeugte, aber für jeden Benutzer feste
Zeichenkette angezeigt würde?
Das ist /ein/ Unterschied.
Der wichtigere ist, dass diese Zeichenkette in unregelmässigen Abständen
gewechselt wird.
Damit ist dann kein "weltweites Langzeit-Benutzerprofil" mehr möglich .
Der Wesentliche Unterschied ist aber die grundsätzliche Trennung
zwischen Benutzer-Daten und Geo-Daten.
Und dass nur noch Geo-Daten frei sind.
Benutzerdaten hingegen unterliegen dem Datenschutz.
Und beide dürfen nicht mehr à la "Daten-Mining" verknüpft werden.
würde vermeiden, dass
jemand durch die Wahl eines "sprechenden" Benutzernamens unwissentlich
oder unbedacht persönliche Daten veröffentlicht.
Ja, das würde viele unbedachte Benutzer automatisch schützen.
Wer will, dass die Öffentlichkeit weiß, was er bei OSM so treibt
Ja, diese Option soll jedem offen stehen.
Aber nur als Option (nie "default").
Datenschutzerklärung.
ist wahrscheinlich auch kein großes Problem
:-)
Abfragen über a) und b) ist nur der OSMF möglich
Abfragen über a) müssen natürlich jedem möglich sein.
:-)
Abfragen über b) sollten nur der OSMF oder den von
ihr beauftragten Personen (Admins) möglich sein.
:-)
Und Verknüpfungen von a) und b) sind verboten.
Ausser:
und nur erlaubt zur Ermittlung von Verstössen.
Danke für diese wichtige Ergänzung:
es gibt sicher andere Zwecke, zu denen die OSMF auf Benutzerdaten,
insbesondere die Mailadressen von Benutzern zugreifen muss. Schon für
die Einrichtung des Systems zur Kontaktaufnahme der Benutzer
untereinander ist das erforderlich. Ebenso könnte es notwendig sein,
dass die OSMF selbst Kontakt zu allen oder allen aktiven Benutzern
aufnimmt, beispielsweise um vor Sicherheitsproblemen mit einem gängigen
Editor oder Phishing-Mails mit OSM-Aufhänger zu warnen.
Mit herzlichem Gruss,
Markus
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