Am So. 30.08.2020 13:10 schrieb Marcus MERIGHI [email protected]

> Hier beginnst Du die Verschiebung der Verantwortung weg vom Bergsteiger, hin 
> zum Mapper.

Das ist nicht meine Absicht. Der Alpinist ist vollumfänglich für sein Tun 
verantwortlich. Das gilt aber auch für den Mapper! Am Gesamtgeschehen hat er 
sicher nur eine, vielleicht kleine,  Teil-Verantwortung. Aber Null ist sie 
nicht. Was ich erwarte:
* der Mapper kann seine Fachkenntnisse im alpinen Bereich realistisch 
einschätzen
* er arbeitet sorgfältig nach aktuellen Regelwerk
* im Graubereich entscheidet er begründbar
Zuviel?

> Du liegst grundlegend falsch, weil das eigentliche Problem umgehst.
> Dieses besteht in Menschen, die in Vollkasko-Mentalitaet nicht mehr wissen, 
> dass sie selbst fuer ihr > Leben und ihre Gesundheit zustaendig sind.
Ja, das ist das Kernproblem.

> Und nein, das ist an sich nicht lebensbedrohlich; es gehoert naemlich 
> immer noch ein Berggeher dazu, der sich nicht auskennt.
Du sagst es, es gehören zwei dazu.

> Auch Wege mit Wegehaltern (meist Naturfreunde/Alpenverein oder lokale
> Bergsteigergruppen) werden maximal einmal im Jahr abgegangen. Gerichte 
> sehen bei solchen Wegen die Wegehalterhaftung wegen der schwierigen 
> praktischen
> Durchfuehrbarkeit als eingeschraenkt.
So meine ich es auch. 

> Ich glaube ausserdem, dass eingezeichnete (Nicht-) Wege 
> die Sicherheit auch erhoehen koennen.
Durchaus möglich. Es ist eben nicht alles schwarz/weiß. Der Graubereich sollte 
aber einen nicht abhalten ein klares Ziel zu formulieren.

LG Robert

_______________________________________________
Talk-at mailing list
[email protected]
https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at


_______________________________________________
Talk-at mailing list
[email protected]
https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at

Antwort per Email an