Hallo Peter und Robert

ich misch mich auch hier mal kurz ein. Die Anmerkung von Peter

> V. a. meine deutlich jüngeren Kolleginnen verwenden dafür 
> Powerpoint (neuere Versionen). 

könnte ja auch daher rühren, nicht weil Du zu alt bist und die Jüngeren besser, 
sondern weil die jüngeren Lehrer so im mainstream schwimmen und denken, sie 
müssten alle mit Office365 machen weil das modern ist, und zufälltig Powerpoint 
für etwas ausgewählt haben (Arbeitsblätter) was man damit zwar machen kann, 
aber eigentlich nicht direkt dafür gedacht ist. D.h. die Jüngeren liegen 
falsch. 
Ohne Lehrererfahrung - ich gebe da dem Robert recht. Ein Arbeitsblatt ist ein 
Formular, aehr wahrscheinlich mit Tabellen, also Text, und dafür ist Writer 
oder meinetwegen Winword365 das richtigere Tool. 

Vielleicht kommen die jüngeren Kollegen ja nicht mit dem Winword zurecht und 
sind daher auf powerpoint ausgewichen, weil sie das sowieso auch für 
Präsentationen brauchen, das also (besser) können und die Arbeitsblätter halt 
damit auch gehen. 

Wir sollten uns also nicht irritieren lassen. Das wäre meine Botschaft. Was 
Robert schreibt, klingt sehr schlüssig. Außer das man nicht überall iPads 
verwenden sollte sondern selbst denken anregen. 
Grüße von Hartmut

Robert Großkopf schrieb am 21.06.2025 09:42 (GMT +02:00):
> Hallo Peter,
> 
> > Wenn ich ein optisch bzw grafisch aufwändiges Arbeitsblatt
> > erstelle, verwende ich ein DTP (scribus), ansonsten Writer
> > oder Draw.
> > V. a. meine deutlich jüngeren Kolleginnen verwenden dafür
> > Powerpoint (neuere Versionen).
> 
> Schon das verstehe ich nicht. Powerpoint ist, wie Impress, ein Programm 
> für Präsentationen. Das soll für Vorträge genutzt werden, aber nicht für 
> Arbeitsblätter. Ich habe deshalb Impress von der SchülerInnen nutzen 
> lassen, selbst aber in der Schule nie genutzt. Und Powerpoint schon gar 
> nicht, weil ich hier unter Linux unterwegs bin.
> 
> Ich bin nun noch ein bisschen älter und inzwischen schon ein paar Jahre 
> im Ruhestand. In der Schulzeit habe ich für Arbeitsblätter - sofern ich 
> überhaupt welche gebraucht habe - den Writer benutzt. Das hat völlig 
> ausgereicht. Aber das waren auch nicht gerade viele Arbeitsblätter 
> sondern meist Klassenarbeiten.
> 
> Mit dem Writer konnte ich dann auch PDF-Formulare erstellen und mehr 
> benötigte ich nicht.
> 
> Inzwischen ist bei meiner alten Schule in jedem Raum ein Whiteboard und 
> es gibt mehrere Klassensätze mit iPads. Da wird auch im "normalen" 
> Unterricht der Einsatz von Arbeitsblättern immer geringer.
> 
> Allerdings: Keine Grundschule sondern Gesamtschule.
> 
> Und: Ich habe in der Hauptsache Physik unterrichtet. Da ist das 
> Experiment wichtiger als irgendein Arbeitsblatt.
> 
> Gruß
> 
> Robert
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