zum einen Teil kann ich dich verstehen - manches versteh ich auch nicht - 
vieles bringt aber tatsächlich eine Verbesserung.
Zum Beispiel der Schritt zu Fluid - war schon allein aus Konkurenzgründen nötig 
- und es ist tatsächlich deutlich einfacher, ein Design damit um zu setzten. 
Zudem ist es sehr flexibel und benötigt in etwas umfangreicheren Templates 
weniger Dateien bzw. sind diese kleiner / übersichtlicher.

Wenn du dich ein klein wenig mit Fluid - gridelements - mask auseinander setzt - wirst du 
sehr schnell feststellen wie "geil" das alles ist... :)

Warum ist der Schritt zu PHP 7 schlecht? Welcher Hoster hat denn kein PHP 7 im 
Angebot?

Das Problem das vielleicht viele mit dem Umstieg zu Fluid nicht begeistert sind, liegt in 
meinen momentanen Glauben an dem vergleichsweise hohem Alter der Typo3 Entwickler / 
Integratoren. Diese wollen einfach nichts neues mehr lernen - die "jungen" sind 
eher bei Wordpress und Konsorten.

Warum die Typo3 Entwickler aber Dinge wie "schöne" URL immer noch nicht in den 
Core integriert haben, ist auch mir mehr als schleierhaft.
Oder warum das Templating/Distributionen - im Vergleich mit anderen CMS etwas 
kompliziert und vielleicht Umständlich ist, genauso.

Kundenwunsch H1 Mitte auf der Seite - ist kein gutes Argument. Denn es gibt 
Designer die sich Gedanken machen warum und wieso die H1 nicht mittig sein soll 
UND dies wird vor programmierung eigentlich auch mit dem Kunden abgesprochen.
Wenn man dem Kunden zu viele Freiheiten lässt, im nachhinein - beim Design, 
kommt meisten nur Müll raus!
Zudem ist Überschrift und Text - mittig, links, rechts - setzten ein Standard, 
das funktioniert schon mit nacktem Typo3. Also WTF? :D

Du willst echt Typo3 4 vs Typo3 8??? Das ist ein Quantensprung in jeder 
Hinsicht! Und das nicht nur für eine Simplere Umsetzung für Programmierer, auch 
für Redakteuere ist es deutlich einfacher - verständlicher / intuitiver. Ganz 
abgesehen von der Performance (die unter anderem auch durch PHP 7 erreicht 
wird).

Warum man überhaupt auf yaml setzt ... hmm wahrscheinlich wegen dem qusi 
Standard, mir wäre json auch lieber, ist  strukturierter bzw. für mich 
zumindest einfacher zu lesen. :)

Typo3 war noch nie wirklich für low-budget Bereich gedacht - wobei es aktuell 
eben wegen dieser Veränderungen und der Vereinfachung auch dafür geeignet wäre.
Nicht so wie Wordpress - aber gut mal warum das bei Wordpress so ist? Das 
erreichen die nur wegen der ganzen Erweiterungen und diese folgen keiner 
Konvention, müssen sie auch nicht, darum kann auch jeder super schnell und 
simple eine eigene Erweiterung für Wordpress schreiben - was daraus resultiert? 
Ziemlich vieler Code Müll. Zudem hast du quasi keine Chance selbst am Code rum 
zu schrauben, weil es eben jeder anders macht.
Bei Typo3 Extensions ist das anders, da weißt du bei jeder Extension genau wo 
du schauen musst, wenn du was ändern oder erweitern willst. (in welchen Ordner 
in welcher Datei etc.)

Aber nicht falsch verstehen, ich liebe Typo3 mehr den je, aber ich bin auch nicht mit allem was so gesagt wird über die Zukunft Typo3s vor allem in letzter Zeit, einverstanden. Zum Beispiel der Hang zum ach so tollem Composer, für mich sollte das ein Feature on Top sein und nicht zum zwang werden. Oder das vermehrt auf externe Frameworks etc. umgeschwenkt wird - halte ich auch für min. zweifelhaft ob dies wirklich soooo gut ist...(node.js im Hinterkopf) _______________________________________________
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