Am 07.06.2011 16:42, schrieb Frederik Ramm:
Hallo,

On 06/07/11 16:03, Garry wrote:
Wer die Strasse bearbeiten möchte soll die Strasse bearbeiten können und
wer die Waldgrenze bearbeiten möchte eben die Waldgrenze. Er sollte
nicht genötigt werden beides anfassen zu müssen was er dann im
Zweifelsfalls lassen wird -> keine Verbesserung der Daten.

Das ist jetzt mein allerletztes Statement zu diesem Thema, weil ich mich zu wiederholen beginne.

Bitte lies das folgende aufmerksam durch, ich habe es Martin schon geschrieben, aber Du hast das offenbar nicht gelesen.

Es ist eine Situation denkbar, in der die Strasse und der Waldrand als separate Linien nebeneinander gemappt sind, beide relativ grob, und in der eine Verfeinerung der Strasse dann dazu fuehrt, dass die Strasse den - immer noch grob gezeichneten - Wald stueckweise ueberlappt.
Diese Information ist nicht vorhanden!
Wenn beides grob gemappt ist dann hat man nicht mehr als die Information dass der Wald ungefähr an der Strasse auf hört. Das kann 20 und mehr Meter vor der Strasse sein, genauso aber erst einige Meter auf der anderen Strassenseite ("eigentlich Nicht-Wald-Seite") wenn dort auch noch ein
Baumstreifen steht.

Der Mapper waere hier also genoetigt, um der Topologie Rechnung zu tragen, den Wald ebenfalls zu verfeinern; waere hingegen die Strasse zugleich der Waldrand, bliebe im diese Mehrarbeit erspart.
Ist er nicht, er hat hier aus den OSM- Daten keine belastbare Information über die Topologie. Abgesehen davon ist diese Mehrarbeit überschaubar, insbesondere im Verhältniss zur sonst später nötigen Nacharbeit.

Das, was Du schreibst, kann also je nach Situation mal als Argument fuer die eine und mal als Argument fuer die andere Art zu mappen dienen.
Ich argumentiere dass man die Daten verbessern kann/darf/soll die man hat, notfalls zu Lasten der (vermeintlichen)Topologie, insbesondere dann wenn es um etwas nur grob erfasstes geht.

Keine von beiden Arten ist besser;
Dem widerspricht schon alleine die Mapper-Praxis dass doch einige nach anfänglicher Begeisterung für das zusammenlegen wieder davon abgekommen
weil man sich zuviele Folge-Probleme einhandelt.
es kommt auf die Gesamtsituation und auf den Mapper und auf die Umstaende an. Alles andere ist eine unzulaessige Vereinfachung und der Versuch,
Eine unzulässige Vereinfachung ist die Vermischung von Daten die nicht zusammengehören nur weil sie zufällig und sporadisch stückweise
ungefähr parallel laufen. Aber das hat ja Martin schon sehr schön erörtert..
anderen aufzudiktieren, wie sie ihre Arbeit machen sollen.
Das klingt aus Deinem Mund jetzt sehr paradox...

Garry

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