Moin,

Jan Tappenbeck schrieb:
Gräben durchziehen den landwirtschaftlichen Raum und manchmal wäre es
für den Wanderer hilfreich zu wissen wo ein Teilstück verrohrt oder ähnliches ist - quasi wo quert auch der Bauer den Graben.


wenn man etwas nicht sieht, muss man es wissen, um es mappen - oder überqueren - zu können. ;-) Und wenn Du etwas weißt, es aber nicht mappst, kann der Andere es nicht wissen, ob oder was Du weißt - und ob er es dort überqueren kann. ;-)

Ergo:
Wenn dort nichts gemappt ist, weiß der Anwender nicht, ob da nichts ist oder ob da nichts gemappt ist. Ein verrohrter Graben ist nunmal ein verrohrter Graben - wenn man den Verlauf kennt, sollte man ihn mappen, wenn man ihn nicht kennt, kann man mit dem vermutlichen Verlauf aussagen 'hier kann er überquert werden'.
Wenn man ihn ganz weglässt, ist es eben nicht eindeutig.
Wenn Dir die Kanone 'tunnel=yes' zu schwer ist, bleibt Dir noch die Zwille 'tunnel=culvert' für den Spatz.

In den Karten der Landesvermessung werden ja auch nur die sichtbaren Teilstücke dargestellt.

Wie eine Karte letztendlich aussieht, kann dann anhand dieser Datenlage entschieden werden - ich bin überzeugt, dass die Landesvermessung auch die verrohrten Abschnitte in den Daten hat.

Gruß
Georg



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