Am 24.07.2010 um 14:08 schrieb fx99:

Im Vergleich zu Schulen und sonstigen Einrichtungen sind bei Privatgeländen
die Grenzen schwieriger
zu erfassen, ich hab es noch nicht gesehen, dass so etwas in Wohngebieten
gemappt wird.

Das Hauptproblem liegt wohl auch daran, dass GPS nicht so hoch auföst, um Zäune auf Privatgrund zu mappen, wenn man keine Karte abzeichen darf. Selbst wenn man das dürfte/könnte, wäre es egal, ob man das eingezeichnete Gebäude oder das Grundstück mit der Adresse taggt. Die Adresse wird von der Gemeinde für das Grundstück vergeben. Wenn man nun ein Haus darauf baut, muss dieses die Adresse des Grundstückes bekommen. Es gibt auch den Fall, dass für ein großesGrundstück zwei Bauplätze ausgewiesen sind. Dann wird einem Grundstück zwei Hausnummern zugeordnet. In diesem Fall ist IMHO jedes Haus (wenn es dann steht) mit der Hausnummer zu versehen, das man sich vom Grundstück ausgesucht hat (nach den Vorgaben der Gemeinde versteht sich).

Es ist also nicht immer automatisch so, dass das Grundstück nur eine Adresse haben kann, wenn z.B. nur ein Haus von zweien gebaut wurde. Ich hielte es aber für unnötig/übertrieben bzw. sogar schädlich, - selbst wenn man es wüsste- eine Hausnummer/Adresse auf dem Grundstück zu taggen, die noch frei ist und die belegte Hausnummer am bereits gebauten Haus. Ich würde die Adresse des Hauses am Gebäude taggen und die andere Adresse gar nicht taggen, weil man dort auch nichts zustellen muß/kann.

steffterra
_______________________________________________
Talk-de mailing list
[email protected]
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

Antwort per Email an