Am 05.07.2010 21:59, schrieb Johannes Huesing: > Was läuft eigentlich in Frankreich bei den Datenspenden: > http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Paris#Buildings_progress_.28source.3Dcadastre.29 > > Hat das Zweck, wenn ich im Urlaub in Frankreich noch ein paar Straßen > ablaufe, oder kriegen die das da alles geschenkt und ich fotografiere > nur noch Öffnungszeiten und Referenznummern von Trafohäuschen?
In Frankreich werden Strassen und Gebäude innerhalb von Gemeinden aus den Katasterdaten importiert. Diese Daten liegen teilweise digital vor, teilweise auch nur als Scans. Erst in den letzten Tagen wurde ein massiver Import von digitalen Gebäudedaten durchgeführt. Einzelne Orte sind also entweder komplett oder gar nicht gemappt. Mappen von nicht in OSM vorhandenen innerstädtischen Strassen durch Erfassen mit GPS ist also wenig sinnvoll. Da aber nach dem Katasterimport die Informationen über die Highway-Kategorie, Zugangsbeschränkungen, Einbahnregelungen usw. meist noch fehlen, gibt es durchaus Sinn, diese Daten durch Erkundung vor Ort zu ermitteln und einzutragen. Auch Amenities sind in manchen Gegenden nur spärlich erfasst. Teilweise sind die Katasterdaten auch durch bauliche Massnahmen überholt. Auch hier ist ein Site Survey sinnvoll, z.B. hier fehlt eine ganze Brücke: http://openstreetbugs.schokokeks.org/?lon=2.90126&lat=42.706&zoom=17&layers=B00T Leider wird OSB in Frkr. nicht besonders intensiv genutzt. Viele kleine Orte sind überhaupt nicht erfasst. Auch hier kann man sich betätigen. Ich habe mit dem JOSM-Import-Plugin für die Katasterdaten vor ein paar Monaten ein ganzes Dorf gemappt, das ist also kein Hexenwerk: http://www.openstreetmap.org/?lat=42.70047&lon=2.73697&zoom=15&layers=B000FTF Traut man sich da nicht ran, dann kann man im Bereich der nicht erfassten Gemeinden ja erst mal die kleinen Verbindungsstrassen manuell erfassen. Grüße Rainer _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

