On Sun, 21 Jun 2009, André Reichelt wrote:
Abgesehen mal von der in meinen Augen fuer einen Online-Gebrauchstext albernen Verwendung typographischer Anfuehrungszeichen (und spaeter im Text auch typographisch korrekter Gedankenstriche) ist das doch gut so?Die korrekte Anwendung der Rechtschreib-Normen kann NIE albern sein. Bei E-Mails lasse ich die korrekten Anführungszeichen usw. nur weg, da sie mit der Standardkodierung nicht kompatibel sind. Aber gerade in Informationstexten sollte man doch ein Mindestmaß an Korrektheit beachten. Und dazu gehört eben auch die Verwendung der korrekten Anführungszeichen und des Gedankenstriches.
Die Anwendung ist aber nicht korrekt. Im deutschen stehen Anführungszeichen im Text nicht für Hervorhebungen, sondern ändern die Wortbedeutung. Einzelne Wörter im Text erhalten so einen ironischen Beiklang. Das sich die Anführungszeichen im Netz trotzdem durchgesetzt haben liegt daran, dass andere Schriftauszeichnungen in normalem Fließtext nur schwer möglich sind.
Wenn man es also richtig machen will, dann sollte man es auch richtig machen. Korrekte Hervorhebungen sind Kursivschrift, Fettschrift oder notfalls auch französische Anführungszeichen.
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