Am 10. Juni 2009 01:14 schrieb Werner König <[email protected]>: > Hi, > > was spricht gegen sinnvolle Standards, die dann von Rule-checkern > "durchgesetzt" werden. Ich weiß, die Ausnahme von der Regel. Ich denke > jedoch, dass > Standards, richtig angewendet, sinnvoll sind.
wir haben ja auch gewisse Standards (im Prinzip ist es klar, wie die Hierarchie der Straßen aufgebaut ist), im Grunde geht es bei dem "Problem" hier ja nur darum, ob eine Straße die zwischen 2 Klassen sitzt, eher ein bisschen höher oder ein bisschen niedriger eingestuft wird, bzw. max. um eine Klasse Differenz. Das ist doch schon ganz gut, und wird beim Autorouting kaum einen Unterschied machen. Solche Fälle wird aber auch ein Rule-Checker niemals zuverlässig prüfen können, sonst bräuchten wir uns die Arbeit ja gar nicht machen ;-) Gegen die Forcierung von Standards im Sinne, dass man keine anderen als "genehmigte" Tags mehr hochladen kann o.ä. spricht die Philosophie von OSM, die sich auch gleich am Anfang des Namens findet. Durch diese Offenheit sind viele Entwicklungen möglich, die sich in einem bürokratischen, trägen System nie ergeben würden. OSM ist eben auch die Spielwiese von etlichen Programmierern und einigen Hochschulen (wobei man kein Programmierer sein muss, um in OSM Dinge auszuprobieren). Das sorgt nebenbei für zig Tools, Visualisierungen und andere Services (z.B. ORS). Natürlich kommen so auch mehr Tipfehler vor, aber wir bemühen uns leidlich, diese nach und nach unter Kontrolle zu bringen (z.B. autocompletion, validator, tagwatch, Abgleich mit Straßenverzeichnissen, etc.etc.). Ich hoffe, Du wirst die Offenheit im Laufe der Zeit auch zu schätzen wissen. Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

