Hallo. Am Montag, 23. Februar 2009 schrieb Tobias Wendorff: > Bernd Wurst schrieb: > > Ich halte es in diesem Punkten mit der Maxime: Eine Straße ändert nicht > > mal eben ihren Typ (Ausnahme residential / unclassified und primary / > > trunk). > Also gehst Du nach Verwaltungseinheiten vor?
Als Anhaltspunkt ja, aber nicht streng. Eher nach dem Sinn der Straße, der oftmals der Verwaltungseinteilung entspricht. Ich sehe das so, dass normalerweise jede Ebene mit den darüberliegenden Ebenen ein Netz bildet. Die Autobahnen bilden ein Netz, die Bundesstraßen bilden ein Netz das an manchen Stellen an Autobahnen angeschlossen ist und so weiter. Auch die Landesstraßen bilden ein Netz. Wenn jetzt eine secodary plötzlich an einem Ortsanfang aufhört, dann endet das Netz in einer "Sackgasse" und das ist unüblich (nicht unmöglich). Meistens ist eine secondary durchgängig eine solche, z.B. von einer Bundesstraße zur nächsten. Nicht als Tagging-Maßstab, aber stell dir vor wie eine Karte beim heranzoomen erstmal nur Bundesstraßen zeigt, dann kommen Landstraßen dazu und später dann tertiaries und noch viel später alle kleineren. Dann wäre es unerwartet und komisch wenn z.B. links und rechts einer Ortschaft eine Straße wäre und dazwischen eine kurze Strecke nichts. Schließlich kann man doch von links nach rechts durch den Ort fahren und zwar vermutlich auf genau einer empfehlenswerten Strecke. Genauso ein Routenplaner. Der sollte im Normalfall keine Wechsel von großer nach kleiner und wieder auf große Straße machen. Das ist unelegant, man bleibt lieber so lange auf großen Straßen bis man dem Ziel nahe ist und dann auf kleineren Straßen weiter fährt. > > Wenn eine secondary in den Ort hineingeht, dann bleibt sie normalerweise > > eine secondary. Die Klassifizierungen haben ja auch was mit der > > Verkehrskapazität zu tun und wenn da "secondary-viele" Autos ankommen, > > müssen die ja auch irgendwie weiter fahren. > In der Stadt kommt ja viel mehr Verkehr dazu ... die Landesstraße ist > außerhalb unserer Ortsschaft im nördlichen Teil eigentlich nahezu tut, > im westlichen Verlauf jedoch immer voller, da parallel zur Autobahn > und zur Bundesstraße (Free of Maut). Eher unabhängig vom tatsächlichen Verkehrsaufkommen würde ich versuchen zu schätzen, was sich ein Verkehrsplaner dabei gedacht hat, also ob diese Strecke für den Durchgangsverkehr taugt oder nicht. :) Taugt sie nicht für Durchgangsverkehr, dann bringt's auch nichts wenn der Durchgangsverkehr bis zum Stadtrand fährt und dort wieder umdreht. Gruß, Bernd -- Frauen begnügen sich nicht mehr mit der Hälfte des Himmels, sie wollen die Hälfte der Welt. - Alice Schwarzer
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