Am Dienstag, 12. August 2008 schrieb Bernd Wurst: > Hallo. > > Am Dienstag, 12. August 2008 schrieb René Falk: > > Leider sind die Kategorien für die Straßen und Wege nicht > > einheitlich durchstruckturiert. Zum einen wird > > verwaltungshirarchisch eingeordnet (Bundes-, Landes-, > > Kreistraßen, usw.), zum anderen wird sich am Ausbauzustand > > orientiert (siehe track und unclassified). Das führt leider immer > > wieder zu Konflikten. > > Hier seh ich einfach eine unzureichende Formulierung im Wiki.
Genau, wobei ja auch auf German roads tagging steht: "Diese Seite enthält Entscheidungshilfen für Tagging, die wesentlich von der eigentlichen Bedeutung der Tags abweichen und sollte daher nur mit Vorsicht benutzt werden!" > track und unclassified nach Ausbauzustand zu unterscheiden ist ne > witzige aber eigentlich sinnlose Idee. In ländlichen Gebieten sind > unclassified nicht immer zweispurig gebaut, eher im Gegenteil. Wenn > ich hier was zweispuriges sehe, dann ist das mindestens ne > Kreisstraße und bekommt ein tertiary. Zweispurig ist auch nicht das Credo, sondern das problemlose aneinander vorbeikommen. "Problemlos" ist natürlich eine schwammige Definition. Ich habe das für mich so ausgelegt: Solange ich nicht in den Rückwärtsgang schalten muss, die Fahrbahn komplett verlassen oder am Straßenrand das Fahrzeug zum stehen bringen muss, sehe ich das als "problemlos" an. Ein kurzer Schlenker über das Bankett (sofern vorhanden) mit 2 Reifen ist für mich immer noch problemlos. > IMHO ist ein highway=track *immer* für allgemeinen Kraftverkehr > gesperrt. Es gibt immer Ausnahmen wie "Anlieger frei", aber wenn > keinerlei Sperrung existiert und der Weg weiterhin asphaltiert ist, > ist es kein Feldweg. Also auch kein Track. Ganz entschiedener Wiederspruch. Sperrungen für den allgemeinen Kraftverkehr sind hier Ausnahmen. In den 4 Gemeinden, wo ich mich auf die Feldwege gestürzt habe, kenne ich bis jetzt nur 3 Fälle bei Feldwegen davon, wobei dann in einem Fall das Verbot auch die Fahrräder mit eingeschließt. Dann gibt es da noch ca. ein halbes Dutzend Gatter, die in der Regel jedoch dauernd offen stehen und überwiegend auch so vergammelt sind, das sie nicht geschlossen werden können. Verbreitet ist eher eine Beschränkung nach Gewicht um den Schwerlastverkehr auszuschließen. Asphalt bekommt man nur selten zu sehen. Betonfahrspuren mit Grünstreifen in der Mitte sind die Regel. Wobei der Grünstreifen auf manchen Wegen im Sommer oftmals ein befahren mit normalen PKW physisch verhindert, weil das Grün dann schon mal die Motorhaube an Höhe übertrifft, obwohl da keinerlei Schild ist, was das befahren verbietet. > Wir haben hier lokal die Vereinbarung getroffen, dass jede > Wohnadresse über mindestens ein unclassified bzw. residential > erreichbar sein muss. Es gibt also auch keinen Einzel-Hof, der nur > per track erreichbar ist. Das hieße hier Wege, die dem Ausbau nach tracktype=grade3 oder grade4 entsprechen, ein unclassified zu geben. Da würde ich eher noch mit service arbeiten, wenn es sich um Zufahrten handelt. > Das deckt sich einerseits mit der Einstufung der > Gemeindeverwaltung, denn unclassified werden ausgebessert wenn sie > kaputt sind und tracks werden frühestens ausgebessert wenn man bei > Schlaglöchern vom Fahrrad fallen würde. Eine Zufahrt zu einem > Wohnhaus wird von der Gemeinde immer in Schuss gehalten, ein > Feldweg nicht wirklich. > > Andererseits deckt es sich mit der intuitiven Einstufung aller mir > bekannten Routing-Anwendungen, die track grundsätzlich nur für > Fahrrad und Fußgänger erlauben und für Autos nicht benutzen. Grüße René _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

