Am 02.08.2015 um 12:22 schrieb Andreas Schmidt:
* ich bin überzeugt, dass geöffnete Augen und eingeschaltetes Gehirn
viel mehr Unfälle an Bahnübergängen verhindern können als Karteneinträge.
Klar. Aber Ausgangspunkt war eine Aktion der Amerikanischen Bahnbehörde
mit Google. Ob diese intelligent ist mag sich jeder selber überlegen. ;-)
* warum eigentlich gibt es in Amerika so wenig Mapper, die ihr eigenes
Land einzeichnen? Kein Bedarf?
Ich schiebe manches auf die Nachwirkungen des Tiger-Imports. Wenn man
auf die Karte als Grafik sieht, denkt man "sieht ja alles prima aus, da
brauche ich nichts mehr machen" => kein Einbringen in die Community. Ich
hatte vor vielen Jahren bei OSM angefangen weil ich die leere Fläche in
meinem Heimatort nicht akzeptieren wollte...
Wenn man die USA-Daten aber ansieht erkennt man, dass da leider sehr
viel Schrott ist => bedarf sehr viel Überarbeitung! Mit einer kleiner
Community welche sich - typischerweise - eher in den großen Städten aber
nicht im "einsamen Land" findet wird dies schwer: der typische Mapper
arbeitet "vor seiner Haustüre". Und in den landwitschaftlichen geprägten
weiten Landschaften in einigen Bereichen der USA wird die Mapperdichte
bei einer schwachen Community dann schon sehr dünn...
Grundsätzlich sollte es in einem
industrialisierten, (weitgehend) zivilisierten Land mit großer
Bevölkerungszahl doch möglich sein, dass die ihr Land selber mappen?
Grundsätzlich stimme ich dem zu. Und Fremdmapping ist einem
Community-Aufbau grundsätzlich auch nicht besonders förderlich.
Allerdings sind IMHO die Erfolge im Community-Aufbau trotz großer
Anstrenungen (auch langjährig durch Firmen wie Cloudmade) "begrenzt" =>
halte eine gewisse Unterstützung durch Fremdmapping in dem Fall für
akzeptabel.
Grüße,
Michael.
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