Halo Christoph > Ein richtiges OSM-CAPTCHA würde ein Mapping-Problem als Turing-Test > verwenden. Bei den Dachformen könnte man beispielsweise 4 Häuser > zeigen, ...
Das ReMAPTCHA würde ich aber auch zu den "richtigen OSM-CAPTCHAs zählen, denn es verbessert das Routing. Natürlich bin ich auch an anderen Ideen interessiert. Ein ReCAPTCHA zu entwerfen ist aber recht anspruchsvoll. Das Problem mit 4 Dächern ist, dass es in ländlichen Gegenden kaum 4 Gebäude hat von denen zwei Dachformen erst noch bekannt sein müssen. > Dass es viele verschiedene Dachformen gibt ist dabei kein Problem - man > würde einfach die häufigsten Varianten auslisten, idealerweise mit > entsprechenden Skizzen, und dazu noch die Optionen 'andere Form' > und 'da ist kein Haus' anbieten. > ... Lange Erläuterungen sind nicht praktikabel (und mit lang meine ich mehr als ein Satz!): CAPTCHAs stören ja eigentlich die Absicht des (ehrlichen) Users. Man muss sie in wenigen Sekunden verstehen und lösen können. > Problematisch wäre natürlich, dass ein Spam-Bot immer noch eine > wesentlich größere Chance hätte, per Zufallsantwort durchzukommen. > ... Genau: Während ein CAPTCHA für Menschen einfach sein soll, soll es für Computer schwierig sein. Zeichenbasierte CAPTCHAs haben zig Millionen Möglichkeiten! Ein CAPTCHA, das mit "nur" 500 Proben (d.h. 2 Dächer à 24 Formen) geknackt ist, gilt als unsicher. LG, Stefan Am 28. März 2014 23:42 schrieb Christoph Hormann <[email protected]>: > On Friday 28 March 2014, Stefan Keller wrote: > > > Sieht für mich so aus, dass die Turing-Test-Funktion und die > > > Mapping-Funktion im Moment vollkommen getrennt sind, also, dass es > > > für das Ergebnis keinen Unterschied macht, ob man bezüglich der > > > Karte die richtige oder die falsche Antwort gibt. > > > > Das Grundprinzip von reCAPTCHAs sind immer zwei Wörter (oder Bilder): > > Eines (das "Control Word") ist dem System bereits bekannt, das andere > > ist ein unerkanntes Wort ("unknown word") aus einem > > Digitalisierungsprojekt. In Falle von meinem ReMAPTCHA sind sogar > > beide Worte bekannt. Was tatsächlich unabhängig ist, das ist das > > "Unknown Word" - in meinem Falle ist es die Tatsache ob das zweite > > Wort überhaupt hingeschrieben wird. > > Das ist schon klar, der Turing-Test basiert dann aber ausschließlich auf > der Texterkennung der Worte und hat nichts mit OSM und den Daten zu > tun - die sind quasi nur schmückendes Beiwerk. > > Ein richtiges OSM-CAPTCHA würde ein Mapping-Problem als Turing-Test > verwenden. Bei den Dachformen könnte man beispielsweise 4 Häuser > zeigen, zwei davon welche, die bereits vorher mit gewisser > Zuverlässigkeit erkannt wurden, dazu zwei neue. Wenn der Nutzer die > beiden Referenzhäuser richtig erkennt, ist der Test bestanden und die > Antwort zu den anderen beiden wird für die weitere Verwendung > gespeichert. > > Dass es viele verschiedene Dachformen gibt ist dabei kein Problem - man > würde einfach die häufigsten Varianten auslisten, idealerweise mit > entsprechenden Skizzen, und dazu noch die Optionen 'andere Form' > und 'da ist kein Haus' anbieten. > > Problematisch wäre natürlich, dass ein Spam-Bot immer noch eine > wesentlich größere Chance hätte, per Zufallsantwort durchzukommen. Um > das zu vermeiden, müsste man sich Fragen mit differenzierteren > Antworten überlegen, man könnte den Nutzer zum Beispiel etwas im > Luftbild markieren lassen. > > -- > Christoph Hormann > http://www.imagico.de/ > > _______________________________________________ > Talk-de mailing list > [email protected] > https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de > _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

