Hallo Markus > Felder und Wiesen die total >>> kompliziert mit der Außengrenze verbunden waren zu lösen. >>> >> >> wobei, wenn deren Grundstücksgrenze mit der Aussengrenze identisch ist, es >> schon wünschenswert ist, dass es in OSM _ein_ way bleibt >> > > Die Herausforderung dabei ist es, > *unterschiedliche Klassen* zu unterscheiden: > > a) Grenzen > Gründstückgrenzen, Verwaltungsgrenzen, Staatsgrenzen > > b) Natur > Wiesen, Bäche, Flüsse, Seen, Wälder, etc > > c) Nutzung > Industriegebiet, Wohngebiet, Mischgebiet, Strassen und Wege, > Landwirtschaf, etc. > > Auch dort wo a) und b) und/oder c) irgendwann mal übereinstimmten, > ändert sich das fortlaufend. >
das kommt ein bisschen drauf an. Nutzungsgrenzen sind wohl in praktisch allen Fällen an Grundstücksgrenzen gekoppelt (zumindest sehe ich das so, und es ist auch bewährte Planungs- bzw. Festlegungspraxis, das ergibt sich daraus, wie Nutzungspläne und B-Pläne gemacht werden, die letzteren müssen zwangsläufig parzellenscharf sein). Von daher macht es auch Sinn, dass die Verwaltungsgrenze, sofern sie mit einer Grundstücksgrenze zusammenfällt (also nicht z.B. die Straßenmitte oder Flussmitte ist), auch in OSM so abgebildet werden. Dafür, dass sich das fortlaufend ändert, habe ich bisher überhaupt keine Anhaltspunkte. Auch im Falle einer Flurbereinigung bzw. Neuparzellierung (was nicht so häufig ist) bleiben die Aussengrenzen eines "Gebiets" normalerweise bestehen. > > Wenn nun - weil es "hübsch gerendert" wird - a) und b) und c) auf > derselben Linie durch verschiedene Attribute abgebildet werden, > Dann wird es unmöglich (bzw. zumindest sehr kompliziert und aufwändig), > Veränderungen abzubilden. > es geht nicht ums Renderergebnis sondern darum, dass was zusammengehört auch so abgebildet wird. Es ist nicht "zufällig", wenn Grundstücks und Verwaltungsgrenzen zusammenfallen, es kommt AFAIK praktisch nie vor, dass ein Grundstück zu mehreren Verwaltungseinheiten gehört (wahrscheinlich findet jetzt jemand eine rare Ausnahme, wo aus irgendwelchen historischen Gründen genau das vorkommt ;-) ). Gruß Martin PS: Meine persönliche Empfehlung für landuse mapping ist, das so kleinteilig wie möglich zu machen, und grundstücksbezogene Nutzungen wie industrial, residential, commercial, retail etc. nie um den öffentlichen Straßenraum zu vergrößern, aus verschiedenen Gründen: a) um Details einfacher nachmappen zu können b) um Details nicht versehentlich zu unterschlagen c) um die Realität besser abzubilden d) weil man immer vom Detailreichen automatisch vereinfachen kann (mit Regeln, die man dann genau definieren kann), während der umgekehrte Weg nicht geht e) weil es das Bearbeiten der Straßen erleichtert, wenn sie nicht mit Nutzungsangaben der angrenzenden Grundstücke verquickt sind _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

