Ein Import von ca 280.000 Changes, deren Quelle selbst dem den Import durchführenden Mapper unbekannt ist (nach eigener Aussage), verlangt Aufmerksamkeit? Aber genauso wenig ist es ein Problem, denn genau dafür haben wir Mechaniken, das Rückgängig machen zu können. Es war ein Versehen des Mappers (der damit tatsächlich gegen die Contributor Terms verstoßen hat, Abs.1 (a) ), was aber keine Folgen haben sollte, wenn wir reagieren.
Bezüglich der GPX Tracks könnte, wenn auch unwahrscheinlich, es genauso gut sein, dass jemand einen Datensatz vom Ortophoto abgezeichnet hat, diese Abzeichnung als GPX exportiert hat (denn so bekommt man sie leicht in OSM hinein), und diese dann als Vorlage nutzt. Der User muss also gar nicht zwingend selber eine Fläche betreten haben. Ich muss zugeben, ich lese aus den Geschehnissen jetzt keine erzwungene Suche nach minimalen Lizenzinkonformitäten? Aber wenn Ungereimtheiten, so wie jetzt, auffallen, sollten wir schon versuchen, rechtlich möglichst sauber zu handeln. Dann gerade für ein Projekt, das auf "freie Nutzung unter Einhaltung von bestimmten Bedingungen" und "korrekter Lizenzangabe bei Verwendung eigener Daten" pocht, sollten wir selber so sauber wie möglich handeln, wenn es sich ergibt. In der Vergangenheit gab es schon Fälle, wo User Daten aus zBsp. Google Maps abgezeichnet hatten - das wurde auch recht schnell und schmerzlos korrigiert. Tatsächlich freue ich mich über die Aufmerksamkeit, die das Thema PLZ jetzt erhält, und sehe eigentlich kein großes Problem ( -> Daten unbekannter Herkunft aus der OSM raus, PLZ-Zonen anderweitig eintragen)? Eine andere Situation gibt es derzeit sowieso nicht, oder übersehe ich da etwas? lg, Markus Am 02.05.20 um 13:23 schrieb Johann Haag: > Zitat: Außerdem weißt du > nicht, ob der Grundbesitzer es dieser Person erlaubt hat, über diesen > Grund zu gehen... > > Genauso wissen wir nicht, ob die bei diesem Import fraglichen > Katastergrenzen besonders geschützt sind, trotzdem hat Luzandro diese > Frage hervorgekramt. > Noch einmal, Es gibt bei uns mitwirkende, welche mit besonderer > Akribie, sich mit tiefen Analysen beschäftigen, und so gegen unser > Projekt arbeiten. Ich kann mich bisher nicht entsinnen, dass wir von > Außen jemals mit Rechteverletungen konfrontiert worden sind. Trotzdem > werden besonders Neulinge von OSM "Mitwirkenden" mit solche Fragen > regelrecht bombardiert, und wohl hierdurch auch eingeschüchtert. > Das ist für mich Politik von Anonymen Mitwirkenden gegen OpenStreetMap. > > Grüße Johann > > Am Sa., 2. Mai 2020 um 12:52 Uhr schrieb Robert Kaiser <[email protected] > <mailto:[email protected]>>: > > Johann Haag schrieb: > > Nein wir haben diesen GPX in unserer Datenbank. > > Dieser GPX könnte jemanden dritten dazu anleiten, denselben Weg > zu gehen. > > Daws ist völlig nebensächlich, die Daten selbst sind nicht unter > einer > Lizenz, die die Verwendung in OSM nicht erlaubt. Außerdem weißt du > nicht, ob der Grundbesitzer es dieser Person erlaubt hat, über diesen > Grund zu gehen. Ganz nebenbei, etablierte Wege haben ev. ein > Wegerecht > und dann ist es völlig egal, wem der Grund gehört und es ist erlaubt, > diese Wege zu verwenden. Aber all das ist völlig nebensächlich, > wenn es > um die Lizenz auf die Daten im Track geht. > > KaiRo > > > _______________________________________________ > Talk-at mailing list > [email protected] <mailto:[email protected]> > https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at > > > > -- > Elektronikermeister Johann Haag > Innsbruckerstraße 42 > 6380 St. Johann in Tirol > ÖSTERREICH > Tel: +43 664/174 7414 > Mailto:[email protected] <mailto:[email protected]> > > _______________________________________________ > Talk-at mailing list > [email protected] > https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
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