On 10.03.2016 06:14, Robin Däneke wrote: > Es waren in allen Fällen Linienbusse von Dr. Richard, die im Auftrag der > Wiener Linien fuhren und Lenker die meinten, dass es illegal sei den Bus zu > fotografieren. Das ist aber nicht der Fall. Dr. Richard hat mir auf eine > Anfrage geschrieben, dass sie ihre Lenker informieren, dass es erlaubt ist > Busse zu fotografieren, jedoch manche Lenker meinen, dass sie am Foto zu > sehen sind, und das natürlich nicht wollen. Durch die Reflektion von > diversen Dingen in der Scheibe sieht man die Lenker aber eh nicht. und wenn > doch, bearbeite ich die Fotos vor Veröffentlichung auch immer so, dass der > Lenker und die Fahrgäste nicht mehr erkennbar sind...
Die letzte Ausstellung in der Galerie Ostlicht handelte von Starfotografen, die mit Kleinbildkameras Menschen und Straßenszenen fotografieren. Keiner dieser Fotografen fragt dafür um Erlaubnis, da wird Mädchen unter den Rock fotografiert usw., und in den seltenen Fällen, wo so ein Fotograf auf einen Polizisten trifft, lässt sich der mit der Info abspeisen, dass man ja ein berühmter Künstler ist. In der Galerie konnte man auch gleich Ausdrucke solcher Fotos erwerben, für um die 15000 € pro Ausdruck. Ob die darauf abgebildeten Personen damit einverstanden sind, interessiert niemanden, und vom Erlös kriegen sie auch nichts ab. Insofern finde ich diese Busfahrer schon sehr lächerlich. Also selbst wenn man sie am Foto erkennen kann, fällt ihnen damit kein Stein aus der Krone, es sei denn du hast sie zu einem Zeitpunkt fotografiert, als sie ihre Pause zum Onanieren nutzten. Ich hab schon über 110 000 Fotos geschossen und kann mich nicht erinnern, von irgendwem dafür angegangen worden zu sein, mit 2 Ausnahmen: bei einer militärischen Funkaufklärungsanlage und bei Sonderausstellungen in Museen. Aber ich muss dazusagen, dass ich mit dem Fotografieren gerne zuwarte, bis die Leute wegschauen. Und vielleicht hilft mir auch, dass meine Kameras Display statt Sucher haben, so dass Außenstehende kaum erkennen können, wann und was ich eigentlich fotografiere. Noch geschickter machte es seinerzeit Eibl-Eibesfeldt. Nach seinem Prinzip funktionieren auch die heute erhältlichen Spiegelvorsätze. Aber am unauffälligsten überhaupt ist natürlich ein Handy, weil es nicht in erster Linie mit Fotografie assoziiert wird und weil man damit sogar rückwärts fotografieren kann. Nur ist halt die Bildqualität bescheiden. -- Friedrich K. Volkmann http://www.volki.at/ Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
