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> Das stimmt so nicht. Zumindest ich habe die zweigleisigen Straßenbahnen für
> gut befunden und finde das immer noch. (Die Ausführung war teilweise nicht
> optimal, z.B., was Relationen anbelangt, aber die Probleme sind inzwischen
> behoben. Mit dem neuen Ist-Zustand bin ich zufrieden.)
Als ich in Wien die Buslinien gemappt habe, fand ich die getrennten Gleise
eigentlich sehr gut. So musste man bei Bussen die den Gleiskörper benützen
nicht beim Eingeben der Route die Straße (oder zumindest eine Verbindung) zu
einem "fiktiven" Gleis in der Mitte oder am Rand der Straße führen, sondern
konnte bestehende, sich mit den Gleisen kreuzende Straßenteile am richtigen Ort
verwenden, um die Busrelation auch mit dem richtigen Gleis zu verbinden. Ob ich
da beim Busmapping alles richtig gemacht hab kann ich zwar nicht sagen, aber da
meine Changes bisher kaum bis gar keine Änderungen erfuhren denke ich mal, dass
da nicht so viel daneben ist... Es ist einfach leichter zu bearbeiten, je
genauer es ist, wenn dieses Argument auch schon ein paar mal kam.
> Und in den Fällen (sollte es nur außerhalb Wiens geben), wo 2 Gleise noch >
> als 1 Way gemappt sind, ist die Trennung von der Straße auch nur dann >
> sinnvoll, wenn auch wirklich zweigleisig (und präzise, also die tatsächliche
> > Position der Gleise) gemappt wird. Ein getrennter Way mit denselben Knoten
> > wie die Straße bringt niemandem was (auch nicht den Leuten wie Railjet oder
> > mir, die für zweigleisiges Straßenbahnmapping sind).
Dem stimme ich zu.
Wenn die Gleise direkt auf der Straße sind, ist das wohl etwas
problematisch...Da wären wir dann bei der Frage, wie genau man mappen kann,
will und soll.
Das mit der, von Friedrich Volkmann angesprochenen Straßenfläche habe ich mir
schon öfters gedacht. Wieso ist nicht jede Straße und dann der Gehsteig als
Fläche (was es ja im Endefekt in natura ist) gemappt. Die Antwort ist wohl die
Komplexität, die das auch zum Bearbeiten aber wohl auch rendering o.ä. bringen
würde. Aber es wird hier doch mit zweierlei Maß gemessen, wenn ihr mir erlaubt
Straßen mit Bäumen zu vergleichen: Auf OSM werden einzelne Bäume erfasst,
manchmal auch nachgefragt, ob denn ein hohe Strauch nun ein Baum ist, aber die
Straßen (aber vor allem die Gleise und ähnliches) sind [ausserhalb von Wien]
noch nicht so detailgetreu auf der Karte.
Also wenn man Gleise je FR mappt, wird man auch gleich die Straße so
detailgetreu wie irgendwie möglich mappen müssen, dass nicht die Linien der
Straße und der Geleise ein großer fetter Strich sind, sondern erkennbar und vor
allem noch bearbeitbar nebeneinander liegen. In Wien schaut das ja gar nicht so
schlecht aus. (Da hatte ich nur manchmal in JOSM Probleme eine Straße
auszuwählen, weil eine Bezirksgrenze exakt drauf lag, aber mit den Gleisen,
sofern ich sie anwählen musste, ging alles problemlos.)
Es ist wohl sehr viel Arbeit, und auch ein Thema, dass man besser jeweils
direkt "Vor Ort" bespricht (--> Stammtisch Graz) , bevor man da mit dem Ändern
beginnt, denn man wird für alle nötigen Änderungen die so ein Vorhaben mit sich
bringt auch Hilfe brauchen. Und wenn dann alle gegen einen sind wird das nicht
gut ausgehen. Also aussprechen, Lösungen überlegen, und dann gemeinsam und
nicht gegeneinander mappen.
Mit freundlichen Grüßen aus Wien XXIRobin Däneke
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