On 04/30/2014 07:10 PM, Stephan Bösch-Plepelits wrote: > On Wed, Apr 30, 2014 at 08:58:34AM +0200, Norbert Wenzel wrote: >> Die Teile sind daher imo zur Orientierung und fürs Routing praktisch >> unbedeutend und daher halt ich locality für tendentiell zu hochrangig. > Nun, ich weiss es nicht für den Carl-Szokoll-Platz, aber Plätze sind schon > für die Orientierung wichtig. Beispiel: > http://www.openstreetmap.org/#map=16/48.2060/16.3629
Also zum Carl-Szokoll-Platz im Speziellen: entweder würd ich den als pedestrian area halt als Gehsteig mit Namen taggen oder einfach nur einen Einzelnode mit man_made="einsames Straßenschild mit ungebrauchtem Straßennamen, weil die Stadt Wien zu geizig ist für eine echte Umbenennung" (gut, übers Tagging können wir streiten *G*) hinstellen. Klar sollte man sich dabei etwas überlegen was Router verstehen können, aber diese ganzen Platzerln (um sie nicht als vollwertige Plätze benennen zu müssen) kennt kein Mensch und es gibt keine Adressen drauf. D.h. das ist nur hilfreich wenn jemand einem Navi die Frage stellt wie man von dort wieder weg kommt. Vermutlich kennen nur die wenigsten Anwohner diese kleinen Plätze, von Bewohnern anderer Bezirke ganz zu schweigen, d.h. beim Erfragen des Weges wird auch einem Wiener diese Angabe nicht helfen. > Ich fände es absolut wichtig, dass der Minoritenplatz, der Michaelerplatz > auf dem Zoomlevel bereits einen Namen tragen. Der Stephansplatz trägt nur > einen Namen, weil die U-Bahn-Station zufällig so heisst. Dieses Problem > würde ich gern lösen. highway=pedestrian ist für viele Fälle eine Lösung. > Aber zum Beispiel der Matzleinsdorfer Platz? > http://www.openstreetmap.org/#map=17/48.18085/16.36048 > Da prangt auch nur wegen der ÖPNV-Stationen der Namen hier ... Da kann man jetzt streiten ob bzw. ab welchem Zoomlevel die wichtig sind. Wenn locality unbewohnt sein soll laut Definition, dann ist das dafür natürlich nicht geeignet, aber wenns bei locality nur darum geht noch ein niedrigeres place=* Level zu erreichen, dann wäre sowas wie locality schon angebracht. Denn ich sag auch bei den Nebenstraßen vom Matzleinsdorfer Platz, dass ich am Matzleinsdorfer Platz bin, wenn ich jemandem nur schnell sagen will, wo ich ca. bin. Da wär ich mir jetzt nicht sicher ob ich nicht auf dieses "unbewohnt" in der Definition verzichten würde und locality eben genau für solche Plätze verwend, die über ihre tatsächliche Ausdehnung hinaus irgendwie markant/bekannt sind. Eben auch als Gegensatz zu den folgenlosen Straßenschildern wie dem Carl-Szokoll-Platz, der noch nichtmal in seiner tatsächlichen Ausdehnung für irgendwen außer die Angehörigen relevant ist. Norbert _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
