Hallo Benoît

Die Abstimmung war am 10. Juni 2018. Du findest sie hier: 
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/abstimmungen/20180610/Geldspielgesetz.html

Die Abstimmung hies eben nicht "Einführung von Internet-Zensur". Die 
Befürworter haben fleissig mit dem Gemeinwohl geworben. Siehe stellvertretend 
dieser Beitrag: 
http://www.politnetz.ch/artikel/23583-sport-kultur-und-ahv-brauchen-das-neue-geldspielgesetz

Zum Thema der Implementation der DNS-Sperren gab es diesen Thread von Alexis 
Caceda kürzlich drüben auf Twitter:

Diskussion: https://twitter.com/alexiscaceda/status/1136301204336721920
Antwort: https://twitter.com/alexiscaceda/status/1139138168467460096

Das hilft dir vielleicht ein wenig.

tl;dr: So wie ich das verstehe musst du Port 53 nicht intercepten, sondern nur 
auf deinen den Kunden zur Verfügung gestellten Resolvern die Sperrliste 
implementieren. (Und intercepten ist in Zeiten von DoT/DoH eh vergebene Mühe. 
#justsaying)

Gruss,
Christian

On Tue, Jun 25, 2019, at 16:02, Benoit Panizzon wrote:
> Hallo zusammen
> 
> Ich darf mich mit der Aufforderung der Eidgenössische
> Spielbankenkommission und Suissedigial auseinandersetzen die
> gewünschten DNS Sperren bei uns per 1. Juli einzurichten.
> 
> Es geht mir hierbei hauptsächlich um die technische Umsetzung, so dass
> der Wunsch der ESBK wirklich umgesetzt wird.
> 
> * Muss der Traffic auf Port 53 intercepted werden, damit Kunden keine
>   eigene DNS Server mehr betreiben können und nicht die DNS Server von
>   Google und CloudFlare nutzen können?
>   Wir möchten vor allem verhindert, dass durch diese Aktion unsere
>   Kunden mehr zu Google & Co getrieben werden und diesen noch mehr
>   Daten über ihr Nutzugsverhalten zur Verfügung stellen.
> 
> * Wir setzen wir vom Bakom gewünscht DNSSEC Validierung ein. Woher
>   erhalten wir gültige Keys für die DNS Zonen welche wir 'hijacken'?
> 
> Suissedigital sagt mir, es gehe nur einzig darum, auf unseren 'Caching'
> DNS Server die genannten Domains zu sperren, damit die Kunden diese
> darüber NICHT resolven können. Alles andere sei nicht verlangt.
> 
> Ich habe eingewendet, dass dies absolut nutzlos sei, da die Kunden sehr
> genau wissen, wie dies zu umgehen ist. Suissedigital wie auch Bakom
> stimmen mir hier zu. Suissedigital sagt mir aber diese DNS Sperren
> seien bei einer Volksabstimmung Thema gewesen und das Volk habe, obwohl
> von allen Experten immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass dies
> nicht funktioniert, sich für die Variante DNS Sperren entschieden.
> 
> Interessant, ich müsste diese Volksabstimmung doch irgendwie
> mitgekriegt haben. Stimmt dies?
> 
> Wie setzt ihr dies um?
> 
> Mit freundlichen Grüssen
> 
> -Benoît Panizzon-
> -- 
> I m p r o W a r e   A G    -    Leiter Commerce Kunden
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> Zurlindenstrasse 29             Tel  +41 61 826 93 00
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