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<!DOCTYPE modulesynopsis SYSTEM "../style/modulesynopsis.dtd">
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="../style/manual.de.xsl"?>
<modulesynopsis metafile="mod_alias.xml.meta">

<name>mod_alias</name>
<description>Zuweisung unterschiedlicher Teile des Host-Dateisystems 
  im Dokumentbaum zu URLs und URL-Umleitung</description>
<status>Base</status>
<sourcefile>mod_alias.c</sourcefile>
<identifier>alias_module</identifier>

<summary>
    <p>Die in diesem Modul enthaltenen Direktiven erlauben die Manipulation 
    und Steuerung von URLs beim Eingang von Anfragen beim Server. Die 
    <directive module="mod_alias">Alias-</directive> und <directive
    module="mod_alias">ScriptAlias</directive>-Direktiven nehmen Zuweisungen
    zwischen URLs und Dateisystempfaden vor. Auf diese Weise k&ouml;nnen
    Inhalte, die direkt unter der <directive
    module="core">DocumentRoot</directive> liegen, als Teil des
    Web-Dokumentbaums bedient werden. Die <directive
    module="mod_alias">ScriptAlias</directive>-Direktive kennzeichnet das
    Zielverzeichnis zus&auml;tzlich als ein Verzeichnis, das nur CGI-Skripte
    enth&auml;lt.</p>

  <p>Die <directive module="mod_alias">Redirect</directive>-Direktiven fordern
    die Clients auf, eine neue Anfrage mit einer anderen URL zu versuchen. Sie
    werden h&auml;ufig benutzt, wenn eine Ressource an einer anderen Ort
    verlagert wurde.</p>
</summary>

<seealso><module>mod_rewrite</module></seealso> <seealso><a
href="../urlmapping.html">URLs auf das Dateisystem abbilden</a></seealso>

<directivesynopsis>
<name>Alias</name>
<description>Ordnet URLs Positionen im Dateisystem zu</description>
<syntax>Alias <var>URL-Pfad</var>|
<var>Dateipfad</var>|<var>Verzeichnispfad</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
</contextlist>

<usage>

  <p>Die <directive>Alias</directive>-Direktive ermöglicht das Speichern von
    Dokumenten  im Dateisystem an anderer Position als unter <directive
    module="core">DocumentRoot</directive>. URLs deren Pfad mit
    <var>URL-Pfad</var> (%-Kodierung) beginnt, werden lokalen Dateien
    zugeordnet, die mit <var>Verzeichnispfad</var> beginnen.</p>

    <example><title>Beispiel:</title>
      Alias /image /ftp/pub/image
    </example>

    <p>Bei einer Anforderung von http://myserver/image/foo.gif liefert der
      Server die Datei /ftp/pub/image/foo.gif zur&uuml;ck.</p>

    <p>Wird dem <var>URL-Pfad</var> ein Schr&auml;gstrich / nachgestellt,
      verlangt der Server einen nachgestellten Schr&auml;gstrich /, um den Alias
      vervollst&auml;ndigen zu k&ouml;nnen. Wenn Sie <code>Alias /icons/
      /usr/local/apache/icons/</code> verwenden, wird daher die URL
      <code>/icons</code> nicht zugeordnet.</p>

    <p>M&ouml;glicherweise müssen weitere <directive
    type="section" module="core">Directory</directive>-Abschnitte angegeben
    werden, die sich mit dem anzusprechenden <em>Ziel</em> decken.
    Alias-Zuordnungen erfolgen vor &Uuml;berpr&uuml;fung der
    <directive type="section" module="core">Directory</directive>-Abschnitte, 
    so dass das Ziel eines Alias davon betroffen ist.
    (Beachten Sie aber, dass <directive type="section"
    module="core">Location</directive>-Abschnitte vor der Alias-Zuordnung
    durchlaufen und daher angewendet werden.)</p>

    <p>Insbesondere bei der Anlage eines <code>Alias</code> f&uuml;r ein
      Verzeichnis au&szlig;erhalb der <directive
      module="core">DocumentRoot</directive> kann es erforderlich sein, den
      Zugriff auf das Zielverzeichnis explizit zuzulassen.</p>

    <example><title>Beispiel:</title>
        Alias /image /ftp/pub/image<br />
        &lt;Directory /ftp/pub/image&gt;<br />
        <indent>
            Order allow,deny<br />
            Allow from all<br />
        </indent>
        &lt;/Directory&gt;
    </example>

</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>AliasMatch</name>
<description>Weist URLs mit regul&auml;ren Ausdr&uuml;cken Positionen im
  Dateisystem zu</description>
<syntax>AliasMatch <var>Regul&auml;rer Ausdruck </var>
<var>Dateipfad</var>|<var>Verzeichnispfad</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
</contextlist>

<usage>
    <p>Diese Direktive entspricht der <directive
    module="mod_alias">Alias</directive>-Direktive, verwendet aber
    standardm&auml;&szlig;ige regul&auml;re Ausdr&uuml;cke anstelle eines
    einfachen Pr&auml;fixvergleichs. Der angegebene regul&auml;re Ausdruck wird
    mit dem URL-Pfad verglichen und bei &Uuml;bereinstimmung ersetzt der Server
    alle geklammerten &Uuml;bereinstimmungen durch die angegebene Zeichenfolge
    und verwendet sie als Dateinamen. Das Verzeichnis <code>/icons</code> kann
    beispielsweise so aktiviert werden:</p>

    <example>
      AliasMatch ^/icons(.*) /usr/local/apache/icons$1
    </example>
</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>Redirect</name>
<description>Sendet eine externe Umleitung, die vom Client eine andere URL
  anfordert.</description>
<syntax>Redirect [<var>Status</var>] <var>URL-Pfad </var>
<var>URL</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
<context>directory</context><context>.htaccess</context></contextlist>
<override>FileInfo</override>

<usage>
    <p>Die Redirect-Direktive ordnet eine alte URL einer neuen zu. Die
    neue URL wird an den Client zurückgegeben, der ihn mit dieser neuen Adresse
    noch einmal anfragt. <var>URL-Pfad</var> ist ein Pfad (%-Kodierung). Jede
    Anforderung von Dokumenten, die mit diesem Pfad beginnt, erh&auml;lt einen
    Umleitungsfehler mit einer neuen URL (%-Kodierung), die mit <var>URL</var>
    beginnt.</p>

    <example><title>Beispiel:</title>
      Redirect /service http://foo2.bar.com/service
    </example>

    <p>Fordert der Client http://myserver/service/foo.txt an, dann wird er an 
    http://foo2.bar.com/service/foo.txt verwiesen.</p>

<note><title>Hinweis</title> <p>Redirect-Direktiven haben ungeachtet der
    Reihenfolge der Konfigurationsdatei Vorrang vor Alias- und
    ScriptAlias-Direktiven. Au&szlig;erdem muss es sich beim <var>URL-Pfad</var>
    um einen absoluten und nicht um einen relativen Pfad handeln. Das gilt auch
    f&uuml;r htaccess-Dateien oder innerhalb von <directive type="section"
    module="core">Directory</directive>-Abschnitten.</p></note>

    <p>Wird das Argument <var>Status</var> nicht angegeben, bleibt die Umleitung
      "tempor&auml;r" (HTTP status 302). Das zeigt dem Client an, dass diese
      Ressource tempor&auml;r verschoben wurde. Das <var>Status</var>-Argument
      kann f&uuml;r die R&uuml;ckgabe anderer HTTP-Statuscodes verwendet
      werden:</p>

    <dl>
      <dt>permanent</dt>

      <dd>Gibt einen permanenten Redirect-Status (301) zur&uuml;ck, der anzeigt, 
      dass die Ressource dauerhaft verlagert wurde.</dd>

      <dt>temp</dt>

      <dd>Gibt einen tempor&auml;ren Redirect-Status (302) zur&uuml;ck
        (Standardeinstellung).</dd>

      <dt>seeother</dt>

      <dd>Gibt den Status "See Other" (303) zur&uuml;ck, der angibt, dass die
        Ressource ersetzt wurde.</dd>

      <dt>gone</dt>

      <dd>Gibt den Status "Gone" (410) zur&uuml;ck, der angibt, dass die
        Ressource dauerhaft entfernt wurde. Wird dieser Status verwendet, sollte
        das <var>URL</var>-Argument weggelassen werden.</dd>
    </dl>

    <p>Andere Statuscodes k&ouml;nnen durch Angabe des numerischen
      Statuscodes als Wert f&uuml;r <var>Status</var> zur&uuml;ckgegeben werden.
      Liegt der Status zwischen 300 und 399, muss das Argument <var>URL</var>
      angegeben werden, andernfalls kann es weggelassen werden. Beachten Sie
      dass der Status dem Apache-Code bekannt sein muss (siehe die Funktion
      <code>send_error_response</code> in http_protocol.c).</p>

    <example><title>Beispiel:</title>
      Redirect permanent /one http://example.com/two<br />
      Redirect 303 /three http://example.com/other
    </example>

</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>RedirectMatch</name>
<description>&Uuml;bergibt einen externen Redirect, der auf einer
  &Uuml;bereinstimmung mit einem regul&auml;ren Ausdruck f&uuml;r den aktuellen
  URL basiert.</description>
<syntax>RedirectMatch [<var>Status</var>] <var>Regul&auml;rer Ausdruck </var>
<var>URL</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
<context>directory</context><context>.htaccess</context></contextlist>
<override>FileInfo</override>

<usage>
    <p>Diese Direktive entspricht der Direktive <directive
    module="mod_alias">Redirect</directive>, verwendet aber
    standardm&auml;&szlig;ige regul&auml;re Ausdr&uuml;cke anstelle eines
    einfachen Pr&auml;fixvergleichs. Der angegebene regul&auml;re Ausdruck wird
    mit dem URL-Pfad verglichen und bei &Uuml;bereinstimmung ersetzt der Server
    alle geklammerten &Uuml;bereinstimmungen durch die angegebene Zeichenfolge
    und verwendet sie als Dateiname. Alle GIF-Dateien k&ouml;nnen beispielsweise
    wie folgt zu &auml;hnlich bezeichneten JPEG-Dateien auf einem 
    Server umgelenkt werden:</p>

    <example>
      RedirectMatch (.*)\.gif$ http://www.anotherserver.com$1.jpg
    </example>
</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>RedirectTemp</name>
<description>&Uuml;bergibt einen externen tempor&auml;ren Redirect und fordert
  den Client auf, eine andere URL zu w&auml;hlen.</description>
<syntax>RedirectTemp <var>URL-Pfad </var> <var>URL</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
<context>directory</context><context>.htaccess</context></contextlist>
<override>FileInfo</override>

<usage>
    <p>Diese Direktive teilt dem Client mit, dass die Umlenkung nur 
      tempor&auml;r ist (Status 302). Sie stimmt  mit <code>Redirect temp</code>
      &uuml;berein.</p>
</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>RedirectPermanent</name>
<description>&uuml;bergibt einen externen permanenten Redirect und fordert den
  Client auf, eine andere URL zu w&auml;hlen.</description>
<syntax>RedirectPermanent <var>URL-Pfad </var> <var>URL</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
<context>directory</context><context>.htaccess</context></contextlist>
<override>FileInfo</override>

<usage>
    <p>Diese Direktive informiert den Client &uuml;ber eine 
    permanente Umlenkung (Status 301). Stimmt  mit <code>Redirect
    permanent</code> &uuml;berein.</p>
</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>ScriptAlias</name>
<description>Ordnet eine URL einer Position im Dateisystem zu und kennzeichnet
  das Zielobjekt als CGI-Skript.</description>
<syntax>ScriptAlias <var>URL-Pfad</var>
<var>Dateipfad</var>|<var>Verzeichnispfad</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
</contextlist>

<usage>
    <p>Die <directive>ScriptAlias</directive>-Direktive liefert das gleiche
      Ergebnis wie die <directive
      module="mod_alias">Alias</directive>-Direktive, allerdings wird das
      Zielverzeichnis als Verzeichnis mit CGI-Skripten gekennzeichnet, die vom
      CGI-Skript-Handler des Moduls <module>mod_cgi</module> behandelt werden.
      URLs mit einem  <var>URL-Pfad</var> am Anfang (%-Kodierung) werden
      Skripten zugeordnet, die mit dem zweiten Argument beginnen, bei dem es
      sich um eine vollst&auml;ndige Pfadangabe im lokalen Dateisystem
      handelt.</p>

    <example><title>Beispiel:</title>
      ScriptAlias /cgi-bin/ /web/cgi-bin/
    </example>

    <p>Die Anforderung von <code>http://myserver/cgi-bin/foo</code> w&uuml;rde
      den Server dazu veranlassen, das Skript <code>/web/cgi-bin/foo</code>
      auszuf&uuml;hren.</p>
</usage>
</directivesynopsis>

<directivesynopsis>
<name>ScriptAliasMatch</name>
<description>Ordnet eine URL mit Hilfe eines regul&auml;ren Ausdrucks eine
  Position im Dateisystem zu und kennzeichnet das Zielobjekt als
  CGI-Skript.</description>
<syntax>ScriptAliasMatch <var>Regul&auml;rer Ausdruck </var>
<var>Dateipfad</var>|<var>Verzeichnispfad</var></syntax>
<contextlist><context>server config</context><context>virtual host</context>
</contextlist>

<usage>
    <p>Diese Direktive entspricht der Direktive <directive module="mod_alias"
    >ScriptAlias</directive>, verwendet jedoch standardm&auml;&szlig;ige 
    regul&auml;re Ausdr&uuml;cke anstelle eines einfachen Pr&auml;fixvergleichs.
    Der angegebene regul&auml;re Ausdruck wird mit dem URL-Pfad verglichen und
    bei &Uuml;bereinstimmung ersetzt der Server geklammerte
    &Uuml;bereinstimmungen durch die angegebene Zeichenfolge und benutzt sie als
    Dateiname. Das standardm&auml;&szlig;ige <code>/cgi-bin</code> kann
    beispielsweise wie folgt aktiviert werden:</p>

    <example>
      ScriptAliasMatch ^/cgi-bin(.*) /usr/local/apache/cgi-bin$1
    </example>
</usage>
</directivesynopsis>

</modulesynopsis>

